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Telefon-Abzocke bei Anrufen im Krankenhaus - Mensch und Gesundheit | der kostenlose Pressedienst
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Telefon-Abzocke bei Anrufen im Krankenhaus

Telefon-Abzocke Anrufen Krankenhaus




Online-Verbraucherschutz e.V., teltarif.de und Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V. haben unfairen Telefongebühren der Krankenhäuser den Kampf angesagt - Meldeliste für Kliniken im Internet

Deutsche Krankenhäuser bitten Patienten und deren Angehörige mit immer dreisteren Gebühren zur Kasse. Gerade die Telefon-Abzocke über 01805-Nummern wird immer mehr zum Standard. Bis zu 700 Prozent teurer sind Gespräche für Angehörige, die in der Klinik anrufen. Online-Verbraucherschutz e.V. will gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V. nun massiv gegen diese teuren Telefontarife vorgehen. Wie das Magazin "Stern" berichtet, ruft Online-Verbraucherschutz e.V. auf seiner Webseite www.onlineverbraucherschutz.org dazu auf, Krankenhäuser mit 0180x-Nummern zu melden.

Die fragwürdige Geschäftspraxis der Krankenhäuser ist für Verbraucher mit erheblichen Kosten verbunden. Deutschlandweit entstehen so Mehrkosten von 80 Millionen Euro pro Jahr. "Es ist inakzeptabel, dass Krankenhäuser mit 01805-Nummern Angehörige schröpfen, die Patienten am Krankenbett anrufen", so Florian Mair, Vorsitzender von Online-Verbraucherschutz e.V. Ein Anruf aus dem Festnetz auf eine 01805-Nummer kostet 14 Cent pro Minute, beim Anruf vom Handy kann es bis zu 1 Euro sein. Beispielrechnung: Ein Kind, das von seinem Handy die kranke Mutter im Klinikum anruft, bezahlt für zehn Minuten bis zu 10 Euro.

Die hohen Telefonkosten addieren sich zusätzlich zu den täglichen Bereitstellungskosten und zu den oft überhöhten Gebühren, die der Patient selbst zu zahlen hat. Online-Verbraucherschutz e.V. hat der Telefon-Abzocke am Krankenbett den Kampf angesagt. Im gesamten Bundesgebiet hat der Verein Krankenhäuser ausfindig gemacht, die "Shared-Cost"- Telefonnummern einsetzen, darunter Unikliniken wie das Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main, Kreiskrankenhäuser und Kurkliniken, auch bekannte Klinik-Verbünde wie Asklepios, Median und Paracelsus zählen dazu.
Und Online-Verbraucherschutz e.V. sucht weitere: Wer Krankenhäuser kennt, die mit 01805-Nummern agieren, kann diese im Internetportal www.online-verbraucherschutz.org melden.
Bei seiner Initiative wird Online-Verbraucherschutz e.V. durch das Online-Magazin teltarif.de und die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V. unterstützt.
Teltarif.de bietet ein spezielles 0180-Telefonbuch mit Alternativnummern an, um die teuren Nummern zu umgehen. "Hinter der 0180-Nummer eines Unternehmens steckt meist eine reguläre Festnetznummer, über die das Unternehmen zu normalen Festnetzpreisen erreichbar ist. Viele solcher Ersatznummern - beispielsweise auch die von Krankenhäusern - lassen sich mit Hilfe des 0180-Telefonbuchs unter www.0180.info ermitteln" sagt Rafaela Möhl, Pressesprecherin von teltarif.de. Wer eine Ersatznummer kennt, kann diese in die Datenbank einspeisen und damit anderen Nutzern zur Verfügung stellen.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V. steht hinter den Forderungen von Online-Verbraucherschutz e.V. und will sich für faire Telefontarife am Krankenbett einsetzen. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Versicherte und Patienten, Wolfram-Armin Candidus: "Wir appellieren an die Krankenhausverwaltungen, ihre Kassen nicht über Telefonnepp zu füllen. Diese Praxis schadet der Reputation der Häuser erheblich und verärgert Patienten massiv. Die Beschwerden darüber häufen sich." Krankenhäuser, die sich vorbildlich verhalten und die Patienten und deren Angehörigen nicht über Telefongebühren schröpfen, können zudem das Siegel "Das faire Telefon in der Klinik" von Online-Verbraucherschutz e.V. erhalten.
Und der Verein hatte bereits Erfolg: die Amper Kliniken Dachau (Bayern), die zur Rhön-Klinikum AG gehören, stellten wieder auf normale Festnetztarife um, nachdem Online-Verbraucherschutz e.V. Druck auf die Klinikleitung und die Politik ausgeübt hatte. Auch andere Kliniken im Umkreis zogen nach und bieten heute wieder örtliche Festnetznummern an. Allein durch die Initiative von Online-Verbraucherschutz e.V. am Dachauer Klinikum können sich die Angehörigen über eine Entlastung von ca. 200.000 Euro pro Jahr freuen.


Katja Rupp
Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten e.V.

Tel. 06252-94298-0/ Presseanfragen -12
Fax 06252-94298-29
E-Mail infodgvp.de
Internet www.dgvp.de


Heppenheim - Veröffentlicht von pressrelations

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) / pressrelations.de

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