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Pressemeldung von Willems

Die Depression als Chance sehen, aus alten Lebensmustern und Denkweisen auszusteigen, um wieder ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.

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Leider wird in unserer Gesellschaft eine körperliche Erkrankung eher akzeptiert als eine seelische. Jedoch sind Depressionen ein Symptom unserer Zeit und mit ihrer zunehmenden Häufigkeit kann die berechtigte Frage gestellt werden, ob unsere Gesellschaft selbst krank ist. Die Depression erscheint als eine durchaus angemessene Reaktion auf eine Welt, in der es kaum noch eine andere Möglichkeit als den inneren Rückzug gibt. Der Rückzug in die Depression wird erst dann unumgänglich, wenn die eigenen Werte verloren gegangen sind und eine innere Orientierung am Selbstwert nicht mehr möglich ist.

Tiefenpsychologische und psychoanalytische Erklärungsansätze sehen die Ursache der Depression im Unbewussten. Die Depression als Schutzmechanismus greift aus dem Unterbewusstsein heraus in ein Leben, in dem der Betroffene über seine eigenen Bedürfnisse hinweggeht und so seine Gesundheit aufs Spiel setzt. Das Unbewusste greift da ein, wo wir fern von der Wirklichkeit Dingen nachlaufen, die durch ihre Unerreichbarkeit unsere ganze Energie aufbrauchen und so unsere Gesundheit gefährden. So kann man die Depression als einen Weg ansehen, den das Unbewusste wählt, um einer sinnlosen Vergeudung von Lebenskraft und -zeit ein Ende zu setzen.

Wie sieht das Wesen der Depression aus?
Die Depression zeichnet sich durch eine dauernde und allgegenwärtige Müdigkeit aus. Der Depressive möchte in Ruhe gelassen werden und verspürt den starken Wunsch, nicht mehr zu müssen. Depressive Muster, nach denen der Betroffene lebt und die ihn dauernd überfordern, sind so automatisiert und internalisiert, dass er sie nicht erkennen kann. Jedoch fühlt er sich dauernd unter Druck und von allem überfordert. Sein Überforderungsverhalten ist so internalisiert, dass er gar nicht merkt, wie sehr er sich ständig belastet. Die zunehmende Erschöpfung wächst und der Betroffene fühlt sich zunehmend hilf- und machtloser.
Sie lässt sich mit einer Abwärtsspirale, die im Abgrund des totalen Zusammenbruchs gipfelt, vergleichen. Die Kraft des Depressiven reicht nicht mehr aus um zu funktionieren und sich in den gewohnten Gleisen zu bewegen. Es kommt zu einem physischen Zusammenbruch. Der Körper zieht die Notbremse, weil der Kopf nicht mehr auf die Alarmzeichen hört und immer weitermachen würde.
Eine vorher latente Depression wird jetzt offensichtlich. Der Totalabsturz ist die allerletzte, aber auch beste Notbremse. Sie ist eine wundersame Rettung, weil nach der totalen Bauchlandung einen Neuanfang gestalten werden muss. Hier kann man sogar die Depression als Chance sehen, um aus alten Lebensmustern und -denkweisen auszusteigen.

Der Beginn des Ausstiegs aus der Depression ist das Erkennen und Annehmen der Müdigkeit. Die Müdigkeit ernst zu nehmen und sich danach zu richten, langsamer zu gehen, weniger zu machen, sich Ruhe zu gönnen, muss zuerst gelernt werden. Ein liebevoller und achtsamer Umgang mit sich selbst ist nun wichtig. Und wenn ich mich wieder einmal vergesse, dann sage ich: Halt, stopp, komme zu dir! Verlier dich nicht schon wieder!
Um einen Ausstieg aus der Depression zu finden, muss man die Entstehung seiner depressiven Entwicklung und seines erwachsenen depressiven Verhaltens erkennen. Den Weg alleine aus der Depression ist sehr schwierig. Hilfreich ist dabei eine psychotherapeutische Unterstützung, durchgeführt von einem Psychotherapeuten, der dem Betroffenen durch die geführten Gespräche hilfreich und unterstützend zur Seite steht.

In der Regel ist die Depression kein chronisches Leiden, sondern für viele Betroffene eine einmalige Erkrankungsphase. Eine Prophylaxe ist aufgrund der Verkettung unterschiedlicher Auslösefaktoren nicht möglich, weil sich das Zusammenspiel von Veranlagung sowie Umwelteinflüssen nicht kontrollieren lässt. Jedoch ist die Vorbeugung eines Rückfalls schon möglich. Um ein erneutes Auftreten zu verhindern, ist es wichtig, durch veränderte Lebensführung nicht erneut in die sogenannte „depressive Spirale“ zu geraten. Durch Erfahrungen aus der Psychotherapie weiß der Betroffene, was er als entlastend und positiv empfindet.

In ihrem Buch „Erwacht aus dem Dornröschenschlaf“ schreibt die Autorin Heike Willems sehr ergreifend über ihre Erkrankung an einer Depression. Das Buch zeigt den Weg auf der Suche nach ihr selbst, nach ihren Wünschen, Träumen und Hoffnungen. Heike Willems lässt den Leser sehr offen an ihrer Gefühls- und Gedankenwelt teilhaben. Es ist nicht nur ein Therapiebuch für die berufstätige Mutter und „Multitasking“ Powerfrau, sondern spricht auch ältere Menschen an, die Gefahr laufen sich in einer Depression zu verlieren. Es regt zum Nachdenken an, was in unserer Gesellschaft alles falsch läuft.
Das Buch ist ein sehr persönliches und offenes Zeugnis des Denkens und Handelns einer depressiven Frau. Es ist ein Erfahrungsbericht, der es vielen ermöglicht sich wieder zu finden. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass es kein Rezept gegen die Depression gibt, aber Hinweise und Anregungen aus dem Buch können Betroffenen hilfreiche Unterstützung geben, da sie den Leser motivieren sich mit sich selbst zu beschäftigen. Aus depressiven Mustern auszusteigen, ist ein langwieriger Prozess. Es ist ein Prozess, der viel Zeit und Geduld erfordert und nur in kleinen Schritten gegangen werden kann.
Dieses Buch ist nicht nur für Betroffene interessant, sondern für alle, die sich mit der Thematik näher beschäftigen wollen.

Am Ende ihres Buches gibt die Autorin nützliche Tipps im Umgang mit einer Depression.

1. Behandlung des eigenen Körpers

· abgewandelte Kneipp-Methoden anwenden, zum Beispiel barfuß auf Feldwegen wandern, mehrere Minuten in einem Bach herumlaufen, zwei- bis dreimal täglich die Arme in kaltes Wasser tauchen oder täglich ein Kaltbad nehmen
· Bewegungstherapie: täglich körperliche Bewegung oder eine sportliche Betätigung, zum Beispiel Schwimmen, Laufen, Radfahren, Wandern, Walken und Training im Fitness-Studio
· Zeit für Ruhe, Erholungspausen und täglich einige Zeit der Besinnung
· ausreichend Schlaf
· gesunde Diätkost (ausreichend Obst, Gemüse, Getreideprodukte und Vollwertkost)
· Düfte
· täglich Musik hören


2. Stress bewältigen lernen/ Entspannung

· Zunächst stellt sich die Frage, was Stress eigentlich bedeutet. Stress ist die Sorge bzw. Reaktion auf eine bestimmte Situation, einen Umstand oder ein Ereignis, das einen Menschen ernsthaft beschäftigt oder beunruhigt. Indem man sich zuerst alle Stressfaktoren aufschreibt, kann man sich in einem zweiten Schritt Lösungsmöglichkeiten überlegen, diese zu Papier bringen und im Alltag ggf. umsetzen.

· Entspannungsübungen: tägliche Übungen durchführen, damit man in Stress-Situationen die Kunst des Entspannens anwenden kann, zum Beispiel: progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (ein Muskelentspannungstraining), Yoga, autogenes Training nach Schulz, Tiefenentspannung nach Erickson, Qigong und Massagen


3. Kreative Therapie

· Mal-/Kunsttherapie, um das akute Empfinden auszudrücken und Entwicklungen, Veränderungen und Probleme sichtbar zu machen
· Musiktherapie, um durch Töne und Geräusche die eigene Befindlichkeit hörbar zu machen


4. Balanceakt herstellen

An dieser Stelle möchte ich auf das Life-Balance-Modell von Dr. Peseschkian (in: Positive Familientherapie, 1999) hinweisen. Die mich in der Klinik behandelnde Psychotherapeutin verdeutlichte mir anhand des Modells mein momentanes Ungleichgewicht in der Verteilung meiner Kräfte. Das Modell ist in folgende vier Lebensbereiche, die in einem Gleichgewicht zueinander stehen, untergliedert:

Körper/Sinne




Fantasie/Zukunft Leistung




Kontakt

Nach Dr. Peseschkian ist eine anhaltende körperliche und geistige Gesundheit auf Dauer nur durch ein Gleichgewicht in den vier Lebensbereichen zu erreichen. Die eingeteilte Energie sollte zu je 25 Prozent verteilt sein, wobei der zeitliche Faktor variieren kann. Gerät dieses „Viergespann“ in der Lebenspraxis über längere Zeit aus dem Gleichgewicht, können körperliche Erkrankungen, Ängste, Depressionen, Beziehungsprobleme und Zukunftsängste die Folge sein (Peseschkian, in: Positive Familientheraie, 1999).

Der Betroffene kann sein Leben mithilfe dieser Veranschaulichung überdenken und bei einem Ungleichgewicht gegebenenfalls korrigieren. Es ist wichtig, dass wieder ein Balanceakt hergestellt wird.







Quelle: Willems / pressbot.net

Details zur verantwortlichen Redaktion:

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Ansprechpartner: Heike Willems
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Land: Deutschland

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