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Pressemeldung von IntraWorlds GmbH

Verbände auf dem Weg ins Web 2.0: IntraWorlds-Studie zum Thema „Verband 2.0“ belegt Online-Ambitionen von Verbandsentscheidern

Verbände Weg Web 2.0: IntraWorlds-Studie Thema „Verband 2.0“ Online-Ambitionen Verbandsentscheidern


• Bisher noch zurückhaltende Annahme von Social Media Anwendungen durch Verbände
• Verbandsentscheider sehen in offenen Netzwerken wie XING und Facebook keine Konkurrenz
• Verbände wollen in kommenden Jahren Chancen zum Aufbau eigener Web 2.0-Angebote stärker nutzen
• Besserer Wissensaustausch und Mitgliederbindung wichtigste Ziele

München, 19. Oktober 2010: Viele Verbände in Deutschland leiden seit Jahren an Mitgliederschwund und einer immer älter werdenden Mitgliederstruktur. Eine jetzt erschienene Studie des Unternehmens IntraWorlds kommt nun zu dem Ergebnis, dass Verbände in Zukunft verstärkt auf Web 2.0-Technologien setzen werden, um für jüngere Zielgruppen attraktiver zu werden und ihre bestehenden Mitglieder noch besser an den Verband zu binden. Die Studie fußt auf einer Befragung von über 330 Verbandsmanagern aus dem deutschsprachigen Raum.

Zentrale Bestandteile des Verbandslebens sind die Vernetzung und der Wissensaustausch unter Mitgliedern und die Bereitstellung und Kommunikation fachspezifischer Informationen durch den Verband. Die stark zunehmende Nutzung von Web 2.0-Angeboten im Internet bietet auch Verbänden die Gelegenheit, diese Anwendungen für sich zu nutzen. Eine Studie des Münchener Unternehmens IntraWorlds ( ) betrachtet nun erstmals im Detail die Sichtweise von Verbänden auf das Thema Web 2.0. Das Unternehmen befragte insgesamt 331 Entscheider in deutschen Verbänden (insbesondere Geschäftsführer und Vorstände) zum Thema Web 2.0. Dabei wurde zum einen die aktuelle und geplante zukünftige Verbreitung von Web 2.0-Technologien bei Verbänden analysiert und zum anderen von den Verbandsvertretern Einsatzbereiche, Chancen und Risiken dieser neuen Technologien bewertet.

Bisher noch zurückhaltender Einsatz von Web 2.0

Heute setzen Verbände Web 2.0-Anwendungen bisher noch recht zurückhaltend ein. Das gilt dabei sowohl für Präsenzen in externen Netzwerken als auch bei der verbandsinternen Kommunikation. So haben derzeit lediglich ca. 1/3 der Verbände einen Eintrag bei Wikipedia hinterlegt. Eigene Auftritte in sozialen Netzwerken wie Facebook und XING oder auch einen Twitter-Account haben bisher nur knapp ca. 10% der Verbände. Zugleich werden diese Auftritte dann häufig – aufgrund knapper Ressourcen und teils auch aufgrund mangelnder Erfahrung mit den neuen Medien – nicht systematisch und erfolgreich betrieben. Auch in der internen Kommunikation setzen Verbände nur recht zaghaft auf Web 2.0-Anwendungen, die die Vernetzung und den Wissensaustausch unter Mitgliedern steigern könnten. So geben nur ca. 10% der Verbände an, eine eigene verbandsinterne Community zu betreiben.

Offene Netzwerke wie XING & Facebook keine Konkurrenz?

Die recht zurückhaltende Haltung liegt dabei weniger im Respekt gegenüber den neuen Angeboten als in der Sorge vor dem administrativen Aufwand. So sehen nur ca. 5% der Verbände offene Netzwerke wie XING oder Facebook als Wettbewerb an. Ein überraschend niedriger Anteil der Verbandsvertreter, wenn man bedenkt, dass doch zwei Kernaufgaben von Verbänden, die Vernetzung und der Wissensaustauch, zumindest teilweise auch über soziale Netzwerke unterstützt werden. Begründet wird diese Haltung von Verbandsvertretern im Wesentlichen durch das zusätzliche Wissens- und Service-Angebot wie Publikationen, Seminare, Veranstaltungen oder besondere Angebote für Mitglieder, die viele Verbände heutzutage bereit halten.

Chancen werden wichtiger beurteilt als Risiken

Die Ergebnisse der IntraWorlds-Studie lassen erkennen, dass die befragten Verbandsvertreter erkannt haben, dass sie noch einigen Aufholbedarf im Web 2.0 haben. So finden über 60% der befragten Personen den Aufbau einer eigenen Community für den Verband interessant. Auch die in der Studie betrachteten Chancen und Risiken weisen auf eine verstärkte zukünftige Nutzung von Web 2.0-Angeboten hin. So werden die Chancen, die das Web 2.0 für Verbände bietet als deutlich wichtiger bewertet als befürchtete Risiken. Verbände erhoffen sich dabei vom Einsatz der neuen Medien insbesondere einen besseren Wissensaustausch im Verband, zielgruppenspezifischere Kommunikationsmöglichkeiten und eine höhere Mitgliederbindung. Sorgen machen der zusätzliche administrative Aufwand zum Aufbau und der Begleitung der neuen Angebote sowie auch Bedenken in Hinsicht auf Datenschutz.

Kaum Unterschiede zwischen Verbandsarten

Unterschiede in der Struktur von Verbänden wie z.B. Art und Tätigkeitsfeld des Verbands, Alter der Beantwortenden oder Größe des Verbands wurden ebenfalls in der Studie betrachtet. Dazu IntraWorlds-Geschäftsführer Jens Bender: „Es ist überraschend, dass Verbände trotz der recht diversifizierten Verbandslandschaft das Thema Web 2.0 sowie damit verbundene Chancen und Risiken sehr ähnlich beurteilen. In der Auswertung konnten wir nur sehr geringe Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Arten von Verbänden feststellen.“

Die vollständige Studie kann kostenlos unter angefordert werden. Neben den zusammengefassten Studienergebnissen werden auch Fallbeispiele von neun Verbänden vorgestellt.

Quelle: IntraWorlds GmbH / pressbot.net

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Studie Verband , Verband 2.0 , Verband 2.0 Studie


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