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Ein Jahr Mercedes-Benz A-Klasse "F-Cell" in Singapur: Der Brennstoffzellen-Antrieb bewährt sich im Alltag

Ein Jahr Mercedes-Benz A-Klasse "F-Cell" Singapur: Der Brennstoffzellen-Antrieb Alltag




- Brennstoffzellen-Antrieb zeigt sich dem Härtetest bei extremer Hitze und Luftfeuchtigkeit gut gewachsen- Fünf Unternehmen testen seit einem Jahr die Zukunftstechnologie auf den Straßen Singapurs- Mehr als zehn Jahre Brennstoffzelle im Fahrzeug: DaimlerChrysler treibt Entwicklung als Pionier weiter voran

27. Juni 2005, Singapur/Stuttgart - Seit einem Jahr sind insgesamt sechs Mercedes-Benz A-Klassen "F-Cell" auf den Straßen Singapurs unterwegs. Die Kunden BP, Conrad, Lufthansa, Michelin und die National Environment Agency (NEA) nehmen am bislang umfangreichsten Praxistest weltweit teil, der die Marktreife dieses Zukunftsantriebs vorantreiben soll.

Zuverlässigkeit unter Dauerbelastung bei extremen klimatischen Bedingungen ist der Fokus des Testprojekts in Singapur. Tropische Temperaturen bei hoher Luftfeuchtigkeit stellen eine große Herausforderung für den Wasserhaushalt des Brennstoffzellensystems dar, aber auch für die Kühlung, die bei dem neuen Antrieb mehr leisten muss als im Verbrennungsmotor. Der Temperaturunterschied zwischen Kühlflüssigkeit und Elektrolyse in der Brennstoffzelle, die bei etwa 80 Grad Celsius abläuft, ist relativ gering. Daher ist der Wärmeaustausch schwieriger als im herkömmlichen Verbrennungsmotor.

Weltweit größter Praxistest für Brennstoffzellenfahrzeuge

Nachdem der Brennstoffzellen-Antrieb das Laborstadium hinter sich gelassen hat, startete DaimlerChrysler 2003 den weltweit größten Praxistest für Brennstoffzellenfahrzeuge mit Personenwagen, Transportern und Linienbussen. Fahrer und Techniker liefern Erfahrungsberichte über den Alltag mit mehr als 100 Brennstoffzellenfahrzeugen weltweit. Die Flotte aus Personenwagen, Bussen und Transportern gibt wertvolle Erkenntnisse für die weitere Entwicklung dieser Zukunftstechnologie. Es geht zum einen um die Optimierung der Fahrzeuge und Komponenten, aber auch um die Frage des Aufbaus einer Infrastruktur sowie die Akzeptanz der Wasserstofftechnologie bei Fahrern und Passagieren.

Bereits seit Anfang der 90er Jahre arbeiten Forscher und Ingenieure bei DaimlerChrysler an der Umsetzung dieser Technologie im Automobil. 1994 wurde mit NECAR 1 das erste Brennstoffzellenfahrzeug vorgestellt, danach folgten mehr als 20 Forschungsfahrzeuge und Prototypen. Größe und Gewicht des Antriebssystems wurden erheblich reduziert und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit gesteigert. 180 angemeldete Patente auf dem Gebiet der Brennstoffzellentechnologie unterstreichen die Pionierleistung des Unternehmens.

Seit Ende 2004 sind 60 Mercedes-Benz A-Klassen "F-Cell" im Rahmen der Praxiserprobung bei Kunden in Deutschland, USA, Japan und Singapur im Einsatz. In dieser ersten Testphase wurden unter ganz unterschiedlichen Bedingungen rund 370.000 Kilometer mit den Fahrzeugen gefahren und dokumentiert, etwa ein Drittel davon in Singapur.

Seit 2003 sind 30 Mercedes-Benz Stadtbusse "Citaro" mit Brennstoffzellenantrieb in zehn europäischen Städten im Linienverkehr unterwegs. Je drei weitere Busse fahren in Perth, Australien und demnächst in Peking, China. Die Busse müssen sich dabei in den unterschiedlichen Klimazonen bewähren. Allein die Stadtbusse haben in dieser Zeit mehr als 800.000 Kilometer zurückgelegt und über drei Millionen Passagiere befördert. Zudem laufen mehrere Transporter mit Brennstoffzellenantrieb im täglichen Lieferservice bei Versandunternehmen in Deutschland und in den USA.

Die Brennstoffzelle ist die Schlüsseltechnologie für das emissionsfreie Fahren der Zukunft und das langfristige Ziel der Roadmap "Energie für die Zukunft" von DaimlerChrysler. Sie bietet langfristig die besten Möglichkeiten, um kompromisslos umweltgerechte Mobilität mit dem Auto zu sichern. Denn die Brennstoffzelle wird mit reinem Wasserstoff oder Wasserstoffträgern betrieben und ermöglicht das "Zero Emission"- Auto: Sie wandelt den Wasserstoff durch chemische Reaktion mit Sauerstoff in elektrische Energie um, die einen Elektromotor antreibt. Darüber hinaus hat das Prinzip des Brennstoffzellenantriebs einen rund doppelt so hohen Wirkungsgrad wie herkömmliche Verbrennungsmotoren.

Weitere Informationen von DaimlerChrysler im Internet: www.media.daimlerchrysler.com

Ansprechpartner: Stephan ÖriTelefon: ++49 (0) 711-17-95131Fax: ++49 (0) 711-17-97947E-Mail: stephan.oeridaimlerchrysler.com

Ansprechpartner: Elke BodderasTelefon: ++49 (0) 711-17-95158Fax: ++49 (0) 711-17-94365E-Mail: elke.bodderasdaimlerchrysler.com



Quelle: DAIMLERCHRYSLER / pressrelations.de

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