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[IGM] IG Metall: Staat und Tarifvertragsparteien müssen Weiterbildung regeln

[IGM] IG Metall: Staat Tarifvertragsparteien Weiterbildung


IG Metall: Staat und Tarifvertragsparteien müssen Weiterbildung regeln 31. Januar 2006
Nr. 06/2006

IG Metall: Staat und Tarifvertragsparteien müssen Weiterbildung regeln

Berlin - Mehr Weiterbildungschancen für alle Arbeitnehmer hat der Zweite Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber, gefordert. "Der Staat und die Tarifvertragsparteien müssen Weiterbildungsfragen im Interesse der Beschäftigten und der deutschen Wirtschaft regeln," sagte Huber anlässlich einer Weiterbildungskonferenz der Gewerkschaften ver.di und IG Metall am Dienstag in Berlin. Für die Beschäftigten entscheide Qualifikation mit über den Zugang und Verbleib im Beschäftigungssystem, Höhe des Einkommens sowie die Qualität der Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen. "Deutschland muss mit einer immer wissensbasierteren Ökonomie auf qualifizierte Arbeitsplätze setzen und das Engagement in Qualifizierung und Weiterbildung verstärken."

Die Praxis sehe dagegen in vielen Betrieben anders aus. Die Teilnahme an beruflicher Weiterbildung sei rückläufig. Im Jahr 2003 lag sie bei 26 Prozent, 1997 noch bei 30 Prozent. Gleichzeitig nehmen 44 Prozent der Erwerbstätigen mit einem Hochschulabschluss regelmäßig an Weiterbildungsmaßnahmen teil, aber nur 11 Prozent der Erwerbstätigen ohne Berufsausbildung. "Die Teilhabe wird immer mehr zu einer neuen sozialen Frage," sagte Huber. Ähnliche Defizite zeigten sich auch in Fragen der Innovation. So seien die Investitionen aller deutscher Unternehmen im Jahr 2004 zum vierten Mal in Folge rückläufig und auf dem tiefsten Stand seit 1992. Von entscheidender Bedeutung sei deshalb der Abschluss eines Tarifvertrages zur Qualifizierung und Innovation in der anstehenden Tarifrunde für die Metall- und Elektroberufe. "Wir brauchen ein Mitspracherecht und müssen zukünftig Fragen der Weiterbildung und Innovation als Kernaufgaben qualitativer Tarifpolitik angehen."

Zudem unterstrich Huber die Rolle des Staates, der sich nicht aus der Verantwortung ziehen dürfe. "Der Staat muss Rahmenbedingungen setzen für das Recht auf Weiterbildung." Mit den Gewerkschaften ver.di und GEW habe die IG Metall bereits einen Vorschlag für ein Bundesgesetz für berufliche Weiterbildung eingebracht. Huber appellierte an die Bundesregierung, ihr im Koalitionsvertrag festgelegtes Ziel, die Weiterbildung zu vierten Säule des Bildungssystems auszubauen und bundeseinheitliche Rahmenbedingungen herzustellen, in die Tat umzusetzen.
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