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E-Finance Lab: IT-Systeme der Banken haben Nachholbedarf

E-Finance Lab: IT-Systeme Banken Nachholbedarf




Frankfurt am Main, 30. Juni 2005 - 70 Prozent der deutschen Banken können einen Geschäftsprozess zur Bearbeitung eines Kreditantrages nicht innerhalb eines einzigen IT-Anwendungssystems durchführen, sondern benötigen hierzu zwei oder noch mehr Softwaresysteme. Lediglich 7 Prozent halten den gesamten Bearbeitungsprozess innerhalb ein- und desselben Systems. Dies ist ein wichtiges Ergebnis der aktuellen Studie "Kreditprozess heute und morgen - eine Analyse zu Optimierungspotenzialen bei Deutschlands 500 größten Kreditinstituten", die das E-Finance Lab vorgestellt hat. Die Studie, die Ende Juli in Buchform erscheinen wird, analysiert den aktuellen Stand sowie Verbesserungsmöglichkeiten bei der Vergabe von Investitionskrediten an mittelständische Unternehmen. Die gemeinsame Finanzforschungseinrichtung der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt hatte die Studie mit Unterstützung der Unternehmen Accenture, BearingPoint, Deutsche Bank, Deutsche Postbank, FinanzIT, IBM, Microsoft, Siemens, T-Systems, DAB bank und IS.Teledata AG durchgeführt.

Aufgrund der unterschiedlichen IT-Systeme besteht für die meisten Kreditinstitute eine wesentliche Herausforderung in der Definition geeigneter Schnittstellen zwischen den Anwendungen. Für das Outsourcing einzelner Prozesse oder für eine Kooperation mit anderen Instituten stellen branchenweit standardisierte und nicht auf den jeweiligen Prozess maßgeschneiderte Systeme eine wichtige Grundlage dar. Wie die Studie herausgefunden hat, sind die Voraussetzungen hierfür in der Banken-welt gut: Lediglich ein Viertel der Banken ist der Überzeugung, dass ihre eigenen Anwendungsprogramme derart detailliert auf die Prozessabwicklung abgestimmt sind, dass sie nicht durch Standardsoftware ersetzt werden können. Allerdings setzen fast die Hälfte der Banken keine stan-dardisierten Datenformate ein, so dass die Öffnung der Systeme für andere Partner erschwert wird.

Eine weitere Herausforderung bei den IT-Systemen der Banken besteht darin, dass nur 22 Prozent der Banken über eine elektronische Kreditakte verfügen, in der alle Informationen eines Engagements gespeichert sind. 83 Prozent greifen im operativen Prozess auf die physische Kreditakte zurück. Die Studie des E-Finance Lab spricht angesichts dieser Situation von einem "gewissen Aufholbedarf" beim Dokumentenmanagement. Besser sieht es bei der Vertriebsunterstützung aus. Bei 86 Prozent der Institute kann der Kundenbetreuer jederzeit online das Gesamtengagement eines Kunden bei der Bank einschließlich Zahlungsverkehr, Passivprodukte und Depot abrufen. Bei 55 Prozent der Institute ist der Kundenbetreuer in der Lage, die Kundenhistorie auf Knopfdruck einzusehen.

Das E-Finance Lab wird von der Universität Frankfurt am Main und der Technischen Universität Darmstadt gemeinsam mit Accenture, BearingPoint, Deutsche Bank, Deutsche Postbank, FinanzIT, IBM, Microsoft, Siemens, T-Systems, DAB bank und IS.Teledata AG getragen. Ziel des interdisziplinären Forschungsprojektes ist es, die Industrialisierung in der Finanzwelt zu fördern. Unter Leitung der Frankfurter Wirtschaftsprofessoren Wolfgang König, Bernd Skiera und Mark Wahrenburg sowie des Darmstädter Informatik-Professors Ralf Steinmetz identifizieren über 30 Forscher Verbesserungspotenziale bei den traditionellen Wertschöpfungsketten der Finanzbranche sowie den Finanzprozessen von Unternehmen verschiedenster Branchen. Dabei entwickeln und erproben sie auch Verfahren zur Gestaltung neuartiger Finanzprodukte. Der Begriff E-Finance verdeutlicht, dass Innovationen in der Finanzbranche über einen verstärkten Einsatz netzbasierter Informations- und Kommunikationssysteme möglich sind.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Wolfgang König, E-Finance Lab, UniversitätFrankfurt am Main, Mertonstr. 17, 60054 Frankfurt, Tel. 069/798- 23318Fax -28585, Web: www.is-frankfurt.de , www.efinancelab.de

Presse: E-Finance Lab Pressestelle, c/o Univentures GmbH, Taunusanlage 2160325 Frankfurt, Tel.: 069 / 25626865, E-Mail: presseefinancelab.de , Web: www.efinancelab.de

PR-Agentur: Team Andreas Dripke, Tel.:0611/97315-0, E-Mail: teamdripke.de



Quelle: E-FINANCE LAB / pressrelations.de

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