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Vorläufiger Insolvenzverwalter der Falk-Gruppe wirft Anwälten Verunsicherung der Anleger vor

Vorläufiger Insolvenzverwalter Falk-Gruppe Anwälten Verunsicherung Anleger




Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum 01.08.2005 – Investorensuche noch nicht abgeschlossen

München, den 30.06.2005 Der vorläufige Insolvenzverwalter der Falk-Firmen, die Anfang April 2005 Insolvenz beantragt haben, Rechtsanwalt Josef Nachmann, München, teilt mit, dass das Insolvenzverfahren über diese vier Falk-Gesellschaften nicht zum 01.07.2005, sondern erst zum 01.08.2005 eröffnet werden wird. Die Verlängerung der vorläufigen Insolvenz begründet der vorläufige Verwalter damit, dass aufgrund der Arbeitsintensität im vorläufigen Verfahren, insbesondere der Notwendigkeit bei 65 Fonds-Gesellschaften der Falk-Gruppe Gesellschafterversammlungen abzuhalten, der Monat Juli noch benötigt wird, um die geplante Fortführungs- bzw. Auffanglösung für die Falk Asset Management KG umzusetzen.

Die geplante Auffanglösung wurde bis auf zwei von nahezu allen Fonds-Gesellschaften akzeptiert. Ebenso haben bei diesen Gesellschafterversammlungen wiederum nahezu 100 % der Gesellschafter der vorgeschlagenen Lösung zugestimmt. Sie sieht vor, dass mit einer neuen Verwaltungsgesellschaft, an der ein strategischer Partner, der umfassende Erfahrungen in der Verwaltung von Objekten und Fonds-Gesellschaften hat, die Verwaltung übernommen wird.

Zu Spekulationen der jüngsten Zeit, die insbesondere von Anleger- Anwälten und sogenannte Interessensvertretern der Anleger publiziert werden, nimmt der vorläufige Verwalter Josef Nachmann wie folgt Stellung:

Das Konzept des vorläufigen Insolvenzverwalters sieht vor, dass eine einheitliche Verwaltungsgesellschaft für alle Falk- Gesellschaften gefunden wird, mit der die Verwaltung fortgesetzt wird. Dies ist nach Auffassung der vorläufigen Insolvenzverwaltung im Interesse der überwiegenden Anzahl der Falk-Anleger, da es in einer Reihe von Falk-Gesellschaften wirtschaftliche Probleme gibt und sich für diese Falk-Gesellschaften bei einer Einzelvergabe der Verwaltung keine Nachfolge gefunden hätte.

Demnach ist die vorgeschlagene und von den Gesellschaften und den Gesellschaftern überwiegend angenommene Lösung gerade im Interesse der Anleger, die um ihr eingesetztes Vermögen fürchten.

Da intensiv nach einem strategischen Partner für die Fortsetzungsgesellschaft gesucht wird, wird auch niemand aus dem Bewerbungsverfahren für eine Beteiligung an dieser Gesellschaft oder die Übernahme dieser Gesellschaft ausgeschlossen. Es haben sich im Gegenteil eine Vielzahl renommierter Verwaltungsgesellschaften in Deutschland beworben und mit ihnen wurden und werden in Einzelgesprächen die Möglichkeiten der Übernahme der Gesellschaft diskutiert und verhandelt. Die wirtschaftliche Darstellung der Fortführungsgesellschaft ist im vorläufigen Insolvenzverfahren intensiv vorbereitet worden, für alle Interessenten an der Übernahme der Falk Asset Management KG wurde ein Data-Room bei Falk eingerichtet, der allen Interessenten unter gleichen Bedingungen zugänglich gemacht wurde.

Nach dem derzeitigen Stand der Verhandlungen geht der vorläufige Insolvenzverwalter davon aus, dass die Fortführungslösung in der ersten Juli-Hälfte 2005 steht.

Zurückgewiesen wird auch der erhobene Vorwurf, dass sich ehemalige Mitarbeiter der Falk- Gruppe im Rahmen der Fortführungslösung einen Vermögensvorteil sichern können. Vielmehr setzt die Fortführungslösung auf einem MBO (Management-Buy-Out) auf, der aber von Anfang an nur unter Einbeziehung eines strategischen Partners geplant war. Nur unter Einbeziehung dieses strategischen Partners ist nach Auffassung des vorläufigen Insolvenzverwalters eine wirtschaftlich nachhaltige zukünftige Verwaltung der Falk-Gesellschaften möglich.

Dem erhobenen Vorwurf von Anlegervertretern, dass ein unnötiger Zeitdruck mit Bekanntgabe des Eröffnungstermins zum 01.07.2005 ausgeübt worden sei, um Wettbewerber der Auffanglösung auszuschalten, tritt der vorläufige Insolvenzverwalter entgegen. Richtig ist vielmehr, dass allein die Arbeitsintensität in den ersten drei Monaten zu dieser Verlängerung geführt hat. Darüber hinaus weist der vorläufige Verwalter darauf hin, dass aufgrund der neuen Haftungssituation in den Gesellschaften ein Monat mehr Zeit bleibt, um bei Gesellschaften der Falk-Gruppe, bei denen die Insolvenz droht, noch eine wirtschaftliche Lösung zu finden. Damit ist diese Verlängerung auch im Interesse der Anleger der Gesellschaften, die von Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit bedroht sind.

Die vielfach noch geführte Diskussion zur Frage der Notwendigkeit von neuen Komplementärgesellschaften in den KGs weist der vorläufige Insolvenzverwalter als längst überholt zurück. Da in allen KG-Gesellschaften bereits seit über zwei Monaten die im März gegründeten Ersatzkomplementär-GmbHs eingetragen sind, besteht derzeit kein Grund mehr, eine Haftungsdiskussion für Anleger zu führen.

Aufgrund dieser Fakten bittet der vorläufige Verwalter Josef Nachmann alle Beteiligten, insbesondere sogenannte Anlegerberater, um eine Versachlichung der Diskussion im Interesse ihrer Mandanten.

Für Rückfragen der Presse:Falk GruppePresse- und ÖffentlichkeitsarbeitDiane R. RedlichTelefon: 089/54 09 54-937Fax: 089/54 09 54-99Email: inforedlich-kommunikation.de

Bernsau ▪ Rieger ▪ NachmannInsolvenzverwaltungen

Büro MünchenJosef NachmannRechtsanwalt

Michael VilgertshoferRechtsanwalt

Yu-Jin EmbacherRechtsanwältin

Andreas KrompaßRechtsanwaltTheatinerstraße 3280333 MünchenTelefon (089) 24 21 77 37Telefax (089) 24 21 77 38

Büro Frankfurt/MainDr. Georg BernsauRechtsanwaltFachanwalt für InsolvenzrechtFachanwalt für Steuerrecht

Stefan RiegerRechtsanwaltFachanwalt für InsolvenzrechtFachanwalt für StrafrechtZeilweg 4260439 Frankfurt/MainTelefon (069) 96 37 61 130Telefax (069) 96 37 61 145



Quelle: FALK CAPITAL / pressrelations.de

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