pressbot Pressemeldungen Marketing & PR-Blog IKZ Haustechnik nav

Pressemeldung von pressrelations.de

Symbiose zwischen Wissenschaft und Wirtschaft - Kooperationen bringen Innovationen in Deutschland voran

Symbiose Wissenschaft Wirtschaft - Kooperationen Innovationen Deutschland




Podiumsdiskussion im "Science Tunnel" in Ludwigshafen

"Mit der Veranstaltung ‚Symbiose zwischen Wissenschaft und Wirtschaft’ wollen wir zeigen, dass solche Kooperationen in Deutschland erfolgreich praktiziert werden und dass sie essentiell sind, um Innovationen voranzubringen", betonte Dr. Stefan Marcinowski, Mitglied des Vorstands der BASF und Sprecher der Forschung zur Eröffnung einer Podiumsdiskussion in der Ausstellung "Science Tunnel" in Ludwigshafen. Als Referenten auf der Veranstaltung konnte er Professor Dr. Frieder Meyer-Krahmer, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Professor Dr. Peter Gruss, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft und Professor Dr. Ferdi Schüth, Geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, begrüßen. Ingolf Baur aus der Wissenschaftsredaktion des Südwestfernsehens moderierte die Diskussion.

"Aus meiner Sicht ist der Hauptmotor des Innovationsgeschehens die Wirtschaft. Die Aufgabe des Staates sehe ich darin, attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen und Erfolgversprechendes gerade in der Entstehungsphase zu unterstützen", erläuterte Staatssekretär Meyer-Krahmer. Besonders am Herzen liege ihm, dass die Potentiale, die es in Deutschland gäbe, auch wirklich zur Entwicklung neuer Märkte genutzt würden. So habe die Bundesrepublik beispielsweise in der Brennstoffzellentechnik die Nase vorn. Der Staat müsse deshalb die Einführung der stationären Brennstoffzelle so flankieren, dass sich der Markt dynamisch entwickeln könne - etwa in Fragen der Regulation, der Infrastruktur oder der Ausbildung von Handwerkern.

"Erkenntnisorientierte Grundlagenforschung schafft die Keimzellen für Innovation", hob Professor Peter Gruss, der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, hervor. Um international konkurrenzfähig zu bleiben, müsse die Förderung der Grundlagenforschung in Deutschland deutlich verbessert werden und auch langfristig verlässlich sein. "Bildung und Forschung müssen innerhalb der staatlichen Ausgaben Vorrang erhalten, denn sie sind die Zukunftsinvestitionen mit der höchsten Rendite", bekräftigte Professor Gruss. Doch es müsse auch mehr getan werden, damit neues Wissen schneller den Weg in die wirtschaftliche Anwendung findet: "Wir brauchen bessere Fördermechanismen, damit vielversprechende Forschungsergebnisse bereits in der frühen Phase ihrer Entstehung für eine kommerzielle Nutzung weiterentwickelt werden können."

"In einem rohstoffarmen Hochlohnland wie Deutschland sind Innovationen die Grundlage von Wohlstand und Lebensqualität. Deshalb muss die Förderung von Innovationen oberste Priorität haben und Leitfaden des politischen Handelns sein", forderte Dr. Stefan Marcinowski. Unter dem Motto "Vorfahrt für Innovation" müssten alle rechtlichen Rahmenbedingungen auf ihre Wirkung auf Innovationen überprüft und innovationshemmende Regelungen konsequent abgeschafft werden. Nachholbedarf sieht der BASF-Forschungsvorstand auch bei der Gründung von Start-up-Unternehmen in Deutschland: "Die Start-ups greifen Innovationen in neuen Technologiefeldern auf und setzen sie schnell in marktfähige Produkte um. Das muss deutlich stärker gefördert werden."

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Wissenschaft zieht sich als roter Faden durch die Geschichte der BASF. Viele bedeutende Produkte des Unternehmens beruhen auf Kooperationen mit herausragenden Wissenschaftlern, vom Farbstoff Indigo, über die Ammoniaksynthese, die das Zeitalter der synthetischen Düngemittel einläutete, bis zu den Strobilurinen, modernen Pflanzenschutzmitteln. Zur Zeit beteiligt sich die BASF weltweit an fast 1.200 Kooperationen mit führenden Universitäten, Forschungsinstituten, Start-up-Unternehmen oder industriellen Partnern. Dadurch erhalten ihre Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung aus aller Welt Impulse über Technologietrends und Marktbedürfnisse.

Um der Öffentlichkeit die gemeinsame Innovationskraft von Wissenschaft und Wirtschaft bewusst zu machen, wurde als Veranstaltungsort der "Science Tunnel" gewählt, der Spitzenforschung in Deutschland für jedermann anschaulich macht. Die faszinierende Multimedia-Ausstellung der Max-Planck-Gesellschaft zählte in Ludwigshafen bisher bereits mehr als 35.000 Besucher und ist dort noch bis zum 10. Juli zu sehen. Aus Anlass ihres 140-jährigen Bestehens hatte die BASF diese Attraktion für zwei Monate in die Metropolregion Rhein-Neckar geholt, bevor die Ausstellung ab September in Tokio im Rahmen des Deutschlandjahrs in Japan gezeigt wird. Über zwölf Stationen führt der "Science Tunnel" seine Besucher von den kleinsten Bausteinen der Materie bis zu den größten Strukturen im Universum und nimmt sie mit auf eine Reise in die Zukunft wissenschaftlicher Entdeckungen

Vorfahrt für Innovationen Gemeinsame Positionen von BASF Aktiengesellschaft und Max-Planck-Gesellschaft

In Deutschland, einem rohstoffarmen und lohnintensiven Land, sind Innovationen Grundlage unseres Wohlstandes und unserer Lebensqualität. Herausragende Leistungen in Forschung und Entwicklung haben Deutschland in der Vergangenheit einen weltweiten Spitzenplatz in Branchen wie dem Automobilbau, dem Maschinenbau und der Chemie verschafft. Diese Spitzenstellung ist jedoch in Gefahr: In zukunftsträchtigen Technologiefeldern wie der Biotechnologie und den Informationstechnologien droht uns, dass wir den Anschluss verlieren. Pessimismus und überhöhtes Risikodenken hemmen in Deutschland die Erarbeitung neuer Erkenntnisse durch Forschung und die Umsetzung von Ideen in marktfähige Produkte. Deshalb ist schnelles und entschlossenes Handeln notwendig, um Deutschland wieder weltweit führend in der Grundlagenforschung, Entwicklung und letztlich der Anwendung neuer Technologien zu machen:

Innovationsförderung muss oberste Priorität haben und Leitfaden des politischen Handelns sein. Mit Innovation schaffen wir Wettbewerbsvorteile sowie Arbeitsplätze und können damit unsere hohen Standards im Sozial- und ökologischen Bereich halten. Ein früher, aktiver Dialog zwischen Forschung, Industrie, Gesellschaft und Politik und eine realistische Betrachtung potentieller Risiken schafft Akzeptanz und Vertrauen und ermöglicht damit stabile und prognostizierbare Rahmenbedingungen.

Alle rechtlichen Rahmenbedingungen müssen auf ihre Wirkung auf Innovation überprüft und innovationshemmende Regelungen abgeschafft werden. Denn "Vorfahrt für Arbeit" heißt auf Europa und Deutschland übersetzt: "Vorfahrt für Innovation".

Erkenntnisorientierte Grundlagenforschung schafft die Keimzellen für Innovation. Ihre Förderung muss deutlich verbessert werden und langfristig verlässlich sein, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Bildung und Forschung müssen innerhalb der staatlichen Ausgaben priorisiert werden. Sie sind die Investitionen in die Zukunft mit der höchsten Rendite. Die Akzeptanz von Wissenschaft, Technologie und Innovation muss weiter gestärkt werden. Die Chancen, nicht die Risiken neuer Technologien müssen stärker in den Vordergrund gestellt werden.

Hochschulen und Forschungsinstitute in Deutschland müssen gezielt zu Exzellenzzentren von Weltgeltung weiterentwickelt werden, die für internationale Spitzenwissenschaftler, Nachwuchswissenschaftler und Studenten attraktiv sind. Dafür brauchen diese Einrichtungen ein hohes Maß an Autonomie bei der Wahl wissenschaftlicher Themenstellungen, der Auswahl ihrer Professoren und Studenten sowie bei den Gehaltsstrukturen und der Mittelverwendung. Die Hochschulausbildung in Deutschland muss sich an der Leistungsfähigkeit ihrer internationalen Wettbewerber in Forschung und Lehre orientieren.

Die Gründung von Start-Up Unternehmen muss deutlich stärker gefördert werden. Sie greifen Innovationen in neuen Technologiefeldern auf und setzen sie schnell in marktfähige Produkte um. Doch nicht nur hier besteht erheblicher Nachholbedarf im Vergleich zu anderen Ländern. Innovationen aus der Forschung haben häufig noch nicht die erforderliche Reife, um von Unternehmen aufgegriffen zu werden. Deshalb müssen wir, wie mit dem kürzlich gestarteten High-Tech-Gründerfonds und dem von der Max-Planck-Gesellschaft vorgeschlagenen Innovationsfonds für die Deutsche Forschung (IFDF), verbesserte Fördermechanismen für die Kommerzialisierung von Forschungserkenntnissen in der frühen Phase schaffen. Diese sollen die Weiterentwicklung wissenschaftlicher Ergebnisse sowohl inhaltlich als auch finanziell begleiten.

 

Anfragen richten Sie bitte an unseren Info-Service:Telefon: +49 (0)621 60-0Telefax: +49 (0)621 60-42525E-Mail: info.servicebasf-ag.de



Quelle: BASF / pressrelations.de

Details zur verantwortlichen Redaktion:

Firma: pressrelations.de
Ansprechpartner: pressrelations.de


Zur Redaktions-Visitenkarte



Schlagworte zu dieser Pressemeldung



Ähnliche Pressemeldungen

Symbiose zwischen Wissenschaft und Wirtschaft - Kooperationen bringen Innovationen in Deutschland voran

Podiumsdiskussion im "Science Tunnel" in Ludwigshafen"Mit der Veranstaltung ‚Symbiose zwischen Wissenschaft und Wirtschaft’ wollen wir zeigen, dass solche Kooperationen in Deutschland erfolgreich praktiziert werden und dass sie essentiell sind, um Innovationen ...
T-Systems vereinfacht Kooperationen im öffentlichen Personennahverkehr

Neues Betriebsleitsystem verwendet Digitalfunk Frankfurt am Main, 9. Juni 2005. - T-Systems hat für Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ein neues rechner­gestütztes Betriebsleitsystem (RBL) entwickelt. Es ist speziell ...
Gentechnikgesetz: CDU/CSU und FDP schaden dem Standort Deutschland

13. Juni 2005 - Zu der Weigerung der Opposition, Verfahrenserleichterungen fuer das geltende Gentechnikrecht jetzt gesetzlich zu regeln, erklaeren der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Mueller, und die Berichterstatterin ...
TNT Deutschland: Rund 5.000 Mitarbeiter sammeln in 30 Städten mehr als 67.000 Euro

TNT-Mitarbeiter gingen gegen den Hunger in der Welt anTroisdorf, 13. Juni 2005. TNT brachte viel Bewegung in die gute Sache: Am vergangenen Sonntag nahmen in weltweit über 90 Ländern mehr als 200.000 Menschen an der vom World Food Programme ...
HAPPACH-KASAN: Rot-grüne Innovationsfeindlichkeit vernichtet Arbeitsplätze in Deutschland

BERLIN. Anlässlich der heutigen Sitzung der Arbeitsgruppe des Vermittlungsverfahrens zum Gentechnikrecht erklärt die Gentechnikexpertin der FDP-Bundestagsfraktion, Christel HAPPACH-KASAN: Rot-Grün ist weiterhin nicht bereit ihren bisherigen ...

Es gibt keine Downloads für diese Pressemeldung.

Medienclipping & Statistiken zur Meldung 'Symbiose zwischen Wissenschaft und Wirtschaft - Kooperationen bringen Innovationen in Deutschland voran' (Stand 31.12.2018


Insgesammt wurden alle 67819 Pressetexte 113479993 Mal bei pressbot und ggf. weiteren Seiten (z.B. energieportal24.de) aufgerufen. Die Pressemeldung Symbiose zwischen Wissenschaft und Wirtschaft - Kooperationen bringen Innovationen in Deutschland voran wurde bisher 30709 Mal aufgerufen. Genutzte Kategorien sind "Bauen und Wohnen", "Bildung und Kultur", "Energie und Umwelt", "Energy and Environment", "Industrie und Handel", "Informationstechnologie", "Medien und PR", "Mensch und Gesundheit", "Politik und Gesellschaft", "Reisen", "Sport und Freizeit", "Telekommunikation", "Verkehr und Logistik", "Verschiedenes" und "Wirtschaft und Finanzen". Die aktuellste Meldung wurde am 10.10.2012 - 10:07 Uhr eingestellt.



Weitere Quelle im Web zur Meldung 'Symbiose zwischen Wissenschaft und Wirtschaft - Kooperationen bringen Innovationen in Deutschland voran'


Die Meldung tauchte ausserdem auf folgenden Medienblogs, Verzeichnissen, Newsdiensten, Pressediensten auf:
Weitere Infos folgen...



Reichweite der Meldung 'Symbiose zwischen Wissenschaft und Wirtschaft - Kooperationen bringen Innovationen in Deutschland voran'


Weitere Infos folgen...

Diese Funktion folgt demnächst. Wir bitten um Verständnis.