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Keine Weichmacher mehr im Spielzeug - gut für Kinder

Keine Weichmacher Spielzeug - Kinder


AG Verbraucherschutz, Ernaehrung und Landwirtschaft



05. Juli 2005 - Zur Unterstuetzung des Europaeischen Parlaments fuer ein vollstaendiges Verbot von drei als fortpflanzungsgefaehrdend eingestuften Phthalaten in allen Spielzeugen und Babyartikeln, erklaert der stellvertretende Sprecher der Arbeitsgruppe Verbraucherschutz, Ernaehrung und Landwirtschaft der SPD-Bundestagsfraktion, Manfred Zoellmer:

Viele Produkte fuer Kinder und Babys - ob Puppenkopf, Wasserball oder Regenjacke - bestehen oft zu mehr als einem Drittel aus Weichmachern und gefaehrden damit deren Gesundheit. Untersuchungen ergaben, dass diese Phthalate bei maennlichen Tieren die Fortpflanzungsorgane schaedigen koennen und zu Entwicklungsstoerungen bei den Nachkommen fuehren. Gerade fuer den sehr oft eingesetzten Weichmacher DEHP ist zu befuerchten, dass er auch die menschliche Fortpflanzungsfaehigkeit beeintraechtigt.

Hautschweiss und Speichel loesen Weichmacher aus dem Kunststoffverbund. Saeuglinge und Kinder koennen im besonderen Masse beeintraechtigt werden, wenn sie an Weich-PVC lutschen oder kauen.

Phthalate waren seit 1999 vorlaeufig verboten, doch musste dieses Verbot regelmaessig erneuert werden. Im September 2004 beschloss der EU-Ministerrat ein Verbot von drei hormonell wirksamen Phthalaten fuer Spielzeug. Das vorlaeufige Verbot der Verwendung von Phthalaten in Kinderspielzeugen wird in Kuerze in ein dauerhaftes Verbot umgewandelt.

Durch die neue Richtlinie werden die drei Phthalate DEHP, DBP und BBP, die als fortpflanzungsgefaehrdend bekannt sind, in saemtlichen Spielzeugen und Babyartikeln verboten. Ausserdem wird die Verwendung von DINP, DIDP und DNOP in Spielzeugen und Babyartikeln verboten, wenn diese von Kindern in den Mund genommen werden koennen.

Mit dieser Entscheidung zieht das europaeische Parlament endlich die notwendige Konsequenz aus den einschlaegigen Untersuchungen. Giftige Chemikalien gehoeren weder in Kinderspielzeuge noch in Babyartikel oder andere Produkte fuer den Nachwuchs.

Die Entscheidung der EU ist ein Erfolg fuer die Verbraucherinnen und Verbraucher in ganz Europa und ein Bekenntnis zum gesundheitlichen Verbraucherschutz zugunsten der Kinder.

Die Unternehmen gewinnen nunmehr Planungssicherheit und sind gefordert ihre Produkte mit ungefaehrlichen Ersatzstoffen anzubieten.

 

2005 SPD-Bundestagsfraktion - Internet:



Quelle: SPD-BUNDESTAGSFRAKTION / pressrelations.de

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