pressbot Pressemeldungen Marketing & PR-Blog IKZ Haustechnik nav

Pressemeldung von KIEFFER MEDIA Kommunikationsberatung / Publizistische Produktionen

Föderaler Entscheidungsdschungel lähmt Energiewende

Föderaler Entscheidungsdschungel Energiewende


Die steuerliche Abschreibung von energetischen Maßnahmen an Wohngebäuden ist überfällig

Berlin / Holzminden, 9. Februar 2012. Zum wiederholten Male konnte sich der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat auf seiner Sitzung vom 8. Februar nicht auf eine steuerliche Förderung von energetischen Maßnahmen an Wohngebäuden verständigen. Der Deutsche Bundestag hat bereits am 30. Juni vergangenen Jahres ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Doch die Länder verweigerten im Bundesrat ihre Zustimmung. Sie streiten mit unterschiedlichen Positionen um die Verteilung des notwendigen Finanzaufwandes. Nicht umstritten ist, dass von der energetischen Gebäudesanierung wesentlich Erfolg oder Misserfolg der ökologischen Energiewende insgesamt abhängen. Denn auf den Gebäudesektor entfallen gut 40 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland. Die Steigerung der Energieeffizienz hier ermöglicht massive Einsparungen und ist für die programmierten Ziele der CO2-Minderung unabkömmlich.

Rudolf Sonnemann, Vorsitzender der Geschäftsführung des Wärme- und Haustechnikunternehmens STIEBEL ELTRON, kritisiert die mangelnde Beschlussfähigkeit der Politik „“Nicht nur die Unternehmen, die mit innovativer Technik parat stehen, werden durch die Hängepartie gebremst, sondern auch modernisierungswillige, investitionsbereite Privathaushalte und gewerbliche Betriebe.“ Die Tatsache, dass in Wohngebäuden mehr als 80 Prozent an Energie auf das Konto von Raumheizung und Warmwasserbereitung gehen, macht das enorme Einsparpotential deutlich.“

Der Blick der Politik, so Sonnemann, sei zu ausschließlich auf die Wende in der Stromerzeugung fixiert. Sie müsse mit entsprechenden Marktanreizen aber endlich ernsthaft anerkennen, dass der ökologische Umbau eine breite Modernisierung der Gebäudeheizung erfordere. Nach Informationen des Bundesindustrieverbandes Haus- Energie- und Umwelttechnik (BDH) sind zum Beispiel drei Viertel der Heizungsanlagen in Deutschland veraltet. Die steuerliche Abschreibung von energetischen Maßnahmen an Wohngebäuden halten Experten (dena) deshalb für längst überfällig und sollten auch für Teilsanierungen gelten. Der im föderalen Entscheidungsdschungel stecken gebliebene Gesetzesentwurf sieht dagegen lediglich eine steuerliche Abzugsfähigkeit für Komplettsanierungen vor. Eine solche Rundumerneuerung auf einen Schlag aber erfordert nach sicheren Erfahrungswerten bei einem Einfamilienhaus Investitionen zwischen mindestens 50.000 bis über 100.000 Euro. Sonnemann: „Das ist wirklichkeitsfremd. Nur eine verschwindende Minderheit der Haushalte kann die Kosten für eine derartige Vollsanierung in einem Zug stemmen. Damit bleiben Modernisierungspotenziale ungenutzt.“

Sonnemann zeigt sich alarmiert, dass insgesamt die Programme und Projektionen der Politik bei der energiepolitischen Neuausrichtung nicht eingehalten werden. Für das KfW-Gebäudesanierungsprogramm 2012 zum Beispiel will die Bundesregierung jetzt statt der angekündigten 1,5 Milliarden Euro nur noch 900 Millionen Euro als Marktanreiz zur Verfügung stellen. Das geht aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen hervor.

In einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel Ende Januar kritisierte Sonnemann zudem die Vermengung der Zuständigkeiten und mangelnde politisch-administrative Koordination auf Regierungsebene, die sich zunehmend als Hemmnis erwiesen. Die deutsche Industrie hingegen sei mit enormen Anstrengungen angetreten, um “mit technischen Innovationen und intelligenten Systemen der Neuausrichtung Dynamik und Breite zu verleihen“. So hat allein das mittelständische Traditionsunternehmen Stiebel Eltron, das zu den Wegbereitern der Erneuerbaren Energien und weltweit führenden Wärmepumpenherstellern zählt, in den vergangenen fünf Jahren knapp 70 Millionen Euro investiert.

Stiebel Eltron GmbH & Co. KG
Dr.-Stiebel-Str.
37603 Holzminden
www.stiebel-eltron.de

Pressekontakt

Michael Birke
Tel.: 05531-702-95684
Fax: 05531-702-95584
Mail: michael.birkestiebel-eltron.de



STIEBEL ELTRON GmbH & Co KG, Holzminden

STIEBEL ELTRON, gegründet 1924, gehört mit einem Jahresumsatz von über 470 Millionen Euro und einer Beschäftigtenzahl von 3000 Mitarbeitern zu den führenden Unternehmen auf dem Markt der Wärme- und Haustechnik.
Das Familienunternehmen ist mit der Vision an den Markt gegangen, Geräte für mehr Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit zu produzieren und liegt mit dieser Philosophie mehr denn je im Trend. Das Unternehmen entwickelte sich zu einem der größten Anbieter auf dem Wärmemarkt und zum Weltmarktführer bei Durchlauferhitzern. Als Vorreiter in Sachen Erneuerbare Energien startete STIEBEL ELTRON schon in den 70er Jahren mit der Fertigung von Wärmepumpen und Solarkollektoren. Als erfolgreicher Systemanbieter von Erneuerbaren Energien gehören auch Lüftungsanlagen, zum Beispiel mit Wärmerückgewinnung und die dazugehörigen Luftverteilsysteme, zum Programm. Bei Wärmepumpen ist das Traditionsunternehmen heute deutscher Marktführer.
STIEBEL ELTRON produziert am Hauptstandort im niedersächsischen Holzminden, in Eschwege sowie an drei weiteren Standorten im Ausland (Tianjin/China, Bangkok/Thailand, Poprad/Slowakei).



Quelle: KIEFFER MEDIA Kommunikationsberatung / Publizistische Produktionen / pressbot.net

Details zur verantwortlichen Redaktion:

Firma: KIEFFER MEDIA Kommunikationsberatung / Publizistische Produktionen
Ansprechpartner: Herbert Kieffer
Straße: Ringstr. 22 a
Stadt: -
Land: Deutschland

Telefon: 08151-666784
Fax: 08151-666786

E-Mail:

Zur Redaktions-Visitenkarte





Ähnliche Pressemeldungen

Rede des Partei- und Fraktionsvorsitzenden der SPD, auf dem Kongress der SPD-Bundestagsfraktion "Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft"

Es gilt das gesprochene Wort!Franz MuenteferingSoziale Marktwirtschaft13. Juni 2005 - Wir haben heute hier das Thema des Jahres auf der Tagesordnung, die Soziale Marktwirtschaft.Nicht nur das Soziale, sondern auch den Markt und die Wirtschaft. Nicht ...
Bau- und Raumkommission des Bundestages: Berliner Senat soll Verkehrsplanung am Paul-Löbe-Haus ändern

Die Vorsitzende der Kommission des Ältestenrats des Deutschen Bundestages für Bau- und Raumangelegenheiten, Irmingard Schewe-Gerigk, erklärt zu der öffentlichen Diskussion über die Planung der Berliner Verkehrsbehörden, ...
Energie-effiziente Nutzung von temperiertem Deionat mit Durchlauferhitzern

Bielefeld, 04.09.2013 Reinstwasser wird für Herstellungs- und Reinigungsprozesse in hochtechnischen industriellen Bereichen sowie in medizinischen, chemischen und biochemischen Sektoren eingesetzt. Im allgemeinen wird Reinstwasser nicht temperiert ...
Mit Klein-Durchlauferhitzer besonders effektiv Wasser und Strom sparen

(mpt-12/58) Viele Firmen setzen auf Mitarbeiter-Boni, um ihre Angestellten für gute Ideen zu belohnen. Vor allem, wenn das Jahresergebnis des Unternehmens damit verbessert werden kann, sind solche Ideen mehr als nur gerne gesehen. Wer daher auf der Suche ...
Bundestagspräsident Wolfgang Thierse begrüßt Stipendiaten aus 21 Ländern

13.06.2005 - Bundestagspräsident Wolfgang Thierse wird gemeinsam mit dem Präsidenten der Freien Universität Berlin, Prof. Dieter Lenzen, am Donnerstag, 16. Juni 2005, 16 Uhr, auf der Fraktionsebene des Reichstagsgebäudes die Stipendiatinnen ...

Es gibt keine Downloads für diese Pressemeldung.

Medienclipping & Statistiken zur Meldung 'Föderaler Entscheidungsdschungel lähmt Energiewende' (Stand 05.01.2019


Insgesammt wurden alle 25 Pressetexte 11795 Mal bei pressbot und ggf. weiteren Seiten (z.B. energieportal24.de) aufgerufen. Die Pressemeldung Föderaler Entscheidungsdschungel lähmt Energiewende wurde bisher 807 Mal aufgerufen. Genutzte Kategorien sind "Bauen und Wohnen", "Energie und Umwelt", "Industrie und Handel", "Informationstechnologie" und "Wirtschaft und Finanzen". Die aktuellste Meldung wurde am 08.03.2013 - 0:00 Uhr eingestellt.



Weitere Quelle im Web zur Meldung 'Föderaler Entscheidungsdschungel lähmt Energiewende'


Die Meldung tauchte ausserdem auf folgenden Medienblogs, Verzeichnissen, Newsdiensten, Pressediensten auf:
Weitere Infos folgen...



Reichweite der Meldung 'Föderaler Entscheidungsdschungel lähmt Energiewende'


Weitere Infos folgen...

TOP 5 beliebteste Pressemeldungen dieser Redaktion



Aufrufe: 955
Aufrufe: 931
Aufrufe: 911



Alle Meldungen der Redaktion >>

Diese Funktion folgt demnächst. Wir bitten um Verständnis.