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Pressemeldung von Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien VEE Sachsen e.V.

EEG Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien steigt nur moderat von 2,1 auf 2,3 Cent/kWh - Sächsische Staatsregierung konterkariert durch Rücknahme der Ausbauziele bei der heimischen Windkraft eigene Vorgaben nach einer bezahlbaren und sicheren Ener

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EEG Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien steigt nur moderat von 2,1 auf 2,3 Cent/kWh - Sächsische Staatsregierung konterkariert durch Rücknahme der Ausbauziele bei der heimischen Windkraft eigene Vorgaben nach einer bezahlbaren und sicheren Energieversorgung

Heute Morgen veröffentlichten die deutschen Energienetzbetreiber die Zahlen für die EEG- Umlage im kommenden Jahr. Diese wird, lautet Aussage der vier Netzbetreiber, im kommenden Jahr auf 5,28 Cent/kWh steigen. In diesem Zusammenhang wird dabei gern auf die Kosten, die durch den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien entstehen, verwiesen, die maßgeblich für den Anstieg der Umlage verantwortlich gemacht werden.

Verschiedene Branchenverbände zeigen dagegen deutlich auf, dass der reine Förderungsanteil für den Zubau von Erneuerbaren Energien lediglich moderat von 2,1 Cent/kWh auf 2,3 Cent/kWh ansteigen wird. Damit tragen sie weniger als die Hälfte zu den Gesamtkosten der EEG-Umlage bei. Der hohe Kostenanstieg wird dagegen durch die ausgeweiteten EEG-Umlagebefreiungen für energieintensive Unternehmen, die in Zukunft stark ansteigenden Vergütungen für den Off-Shore-Windausbau sowie durch die Prämien für die Direktvermarktung der Erneuerbaren Energien getrieben. „Gerade unter dem Aspekt der gestiegenen EEG-Umlage ist es daher immer schwerer nachvollziehbar, dass die sächsische Staatsregierung die Ausbauziele für die einheimische On-Shore-Windenergie weiter drastisch reduzieren will“, äußert sich Dr. Wolfgang Daniels (Präsident der VEE Sachsen e.V.). So plant die sächsische Landesregierung in ihrem neuen Energie- und Klimakonzept den Ausbau der Windenergie in Sachsen bis zum Jahr 2022 von 3500 GWh/a auf 2600 GWh/a zu reduzieren. Die geplante Absenkung des Ausbauziels von 33% auf 30% geht dabei voll zu Lasten des Zubaus bei der Windenergie.

Dabei wird die Windenergie als Motor der Energiewende mit dem größten Ausbaupotenzial und als kostengünstiges Technologieform der Erneuerbaren Energien angesehen. So trägt die Windenergie derzeit lediglich 0,3 Cent/kWh zur EEG-Umlage bei. Sie kann damit auch zukünftig einen großen Beitrag für eine bezahlbare und sichere Energieversorgung in Sachsen leisten. „Vor allem dann, wenn der weitere Ausbau dezentral und unter Beteiligung der regionalen Bevölkerung stattfindet“, betont Dr. Wolfgang Daniels, (Präsident der VEE Sachsen e.V.). Darüber hinaus schafft die einheimische Windenergie bereits heute mindestens 1600 Arbeitsplätze in Sachsen.

Hintergrund:

Die Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien (VEE Sachsen e.V.) agiert seit 1995 als technologieübergreifender Fachverband aller Branchen der Erneuerbaren Energien in Sachsen. Sie setzt sich als überparteilicher, verlässlicher und konstruktiver Akteur für die Verbesserung der Rahmenbedingungen aller regenerativer Energieträger und – technologien in Sachsen ein.

Quelle: Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien VEE Sachsen e.V. / pressbot.net

Details zur verantwortlichen Redaktion:

Firma: Vereinigung zur Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien VEE Sachsen e.V.
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Straße: Schützengasse 16
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Land: Deutschland

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Insgesammt wurden alle 2 Pressetexte 731 Mal bei pressbot und ggf. weiteren Seiten (z.B. energieportal24.de) aufgerufen. Die Pressemeldung EEG Umlage zur Förderung der Erneuerbaren Energien steigt nur moderat von 2,1 auf 2,3 Cent/kWh - Sächsische Staatsregierung konterkariert durch Rücknahme der Ausbauziele bei der heimischen Windkraft eigene Vorgaben nach einer bezahlbaren und sicheren Ener wurde bisher 259 Mal aufgerufen. Genutzte Kategorien sind "Energie und Umwelt". Die aktuellste Meldung wurde am 07.11.2012 - 0:00 Uhr eingestellt.



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