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Oelpreis bald auf 250 Dollar pro Fass? - Rot-gruene Energiepolitik sorgt vor

Oelpreis 250 Dollar Fass? - Rot-gruene Energiepolitik




27. Juli 2005 - Zu den Erwartungen des amerikanischen Oelexperten Matthew Simmons, der Preis fuer ein Fass Rohoel werde in den kommenden Jahren sogar auf 250 Dollar steigen, erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Mueller:

Wenn Matthew Simmons bereits in den kommenden Jahren mit einem Anstieg des Oelpreises auf 250 Dollar pro Barrel rechnet, dann ist das keine Schwarzmalerei, keine Panikmache und keine Wichtigtuerei. Denn Matthew Simmons ist anerkannter Oelexperte; er war Mitglied der Expertengruppe zu Energiefragen unter US-Vizepraesident Dick Cheney. Seine Aussage ist ernst zu nehmen.

Zur Erinnerung: Jahrelang hielten die grossen Oelproduzenten den Oelpreis in einem Korridor von 22 bis 28 Dollar pro Barrel. Jetzt liegt der Oelpreis bei 60 Dollar. Es gab Zeiten nach den beiden Oelkrisen in den 70er Jahren, wo sich die umfangreichen Vorsorgemassnahmen Deutschlands auszahlten und der Oelpreis bei zehn Dollar je Fass lag. Jetzt droht dieser Treibstoff fuer unsere Wirtschaft und unseren Wohlstand, - ohne Preisbereinigung - fuenfundzwanzig Mal so teuer zu werden.

Die von interessierten Kreisen gepflegten Hoffnungen, der heutige, noch vor kurzem als unmoeglich und exorbitant angesehene Oelpreis sei nur voruebergehend so hoch, sind irreal. Die Expertise von Matthew Simmons macht dies unzweideutig und hart klar. Saudi-Arabien, das groesste Oelfoerderland der Welt, scheint weniger Oelreserven zu besitzen als angenommen. Simmons haelt es fuer wahrscheinlich, dass wir das Maximum der globalen Oelfoerderung, die bisher stetig angestiegen ist, bereits hinter uns haben.

Die Oelreserven gehen zur Neige, die Preise werden steigen. Dieser marktwirtschaftliche Zusammenhang, der von fast allen Oelmultis immer noch geleugnet wird, scheint mit aller Dramatik, die dahinter steckt, bereits begonnen zu haben. Simmons rechnet mit Versorgungsengpaessen und mit enormen Herausforderungen, die insbesondere auf die amerikanische Wirtschaft und die Buerger der USA in kurzer Frist zu kommen. In wenigen Jahren koennte sich der Benzinpreis in den USA verdreifachen. Die Vereinigten Staaten kennen keine Benzinsteuer, sie trifft der Oelpreisanstieg mit voller Intensitaet.

70 Prozent des globalen Oelverbrauchs fliessen in den Verkehr. Simmons empfiehlt der Bush-Regierung Massnahmen zur resoluten Veraenderungen des Energiekonsums, insbesondere sollten die LKWs von den Autobahnen genommen und die Guetertransporte auf die weit effizientere Schiene verlagert werden. Das waeren Massnahmen, die das Land der unbegrenzten Moeglichkeiten traefen wie ein Hammer.

Vor diesem Hintergrund sieht ein anderer amerikanischer Wissenschaftler, Michael T. Klare, im 21. Jahrhundert das Zeitalter der Ressourcenkriege heraufziehen. Er meint damit eine neue Form militaerischer und gewalttaetiger Konflikte um knapper werdende Ressourcen. Dazu gehoeren auch terroristische Aktivitaeten.

Gegen eine solche schreckliche Entwicklung gibt es nur eine Moeglichkeit: Vorbeugen.

Die sozialdemokratisch gefuehrte Bundesregierung hat mit ihrer modernen Energiepolitik die Energiewende eingeleitet. Der Atomausstieg macht den Weg frei fuer innovative Energietechniken. Die LKW-Maut belastet alle LKWs gerecht mit den Kosten des Spritverbrauchs. Die Vorschriften fuer einen verbesserten Waermeschutz vermindern den Oelverbrauch fuer die Wohnungsbeheizung.

Diese moderne Energiepolitik wollen wir fortsetzen. Deutschland muss diesen Weg der Energiewende fortsetzen, denn es ist der richtige. Er garantiert Energiesicherheit, schafft zukunftsfaehige Arbeitsplaetze, setzt auf innovative und weltmarktfaehige neue Energietechniken, schont die natuerlichen Lebensgrundlagen, macht unser Land unabhaengiger von Preisanstiegen der knapper werdenden Energietraeger, staerkt unsere Wirtschaft und traegt weltweit zur Vermeidung von Konflikten bei.

Wer die Positionen der Union zur Energiepolitik kritisch verfolgt, stellt dort Ratlosigkeit und Orientierungslosigkeit fest - aber das vorgetragen mit dem Habitus enormer Rechthaberei. Irgendeine verlaessliche und zukunftsgewandte Perspektive in der Energiepolitik bietet die Union nicht - die FDP ohnehin nicht. Beiden Parteien darf nicht die politische Verantwortung in dieser, fuer die Zukunft unseres Landes wichtigen Frage ueberlassen werden.

Uebrigens: Atomkraft ist keine Alternative zum Oel, denn welcher LKW faehrt schon mit Atomstrom?

© 2005 SPD-Bundestagsfraktion - Internet:



Quelle: SPD / pressrelations.de

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