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In der IT-Branche ist das „schöne Geschlecht“ mehr als nur Dekoration – Schrumpfender Anteil weiblicher Mitarbeiterinnen könnte westliche Wettbewerbsfähigkeit schmälern

In IT-Branche „schöne Geschlecht“ Dekoration – Schrumpfender Anteil Mitarbeiterinnen Wettbewerbsfähigkeit


Von Ansgar Lange

Bonn/Düsseldorf – Wer das „schöne Geschlecht“ lediglich als Dekoration im Wirtschaftsleben betrachtet, ist nicht nur ein Macho, sondern handelt volkswirtschaftlich gesehen kurzsichtig. Der schwindende Anteil von Frauen in der IT-Branche westlicher Staaten wird nach Ansicht von Experten die Wettbewerbsfähigkeit dieser Länder schmälern. Laut einem Bericht des britischen IT-Branchenverbandes Intellect liegt der Anteil der IT-Mitarbeiterinnen in Großbritannien heute bei 16 Prozent, im Vergleich zu 27 Prozent im Jahr 1997. Von diesen 16 Prozent arbeiten 61 Prozent in schlecht bezahlten Jobs, die wenig Qualifikation verlangen. „Doch je höher die Etage, desto weniger Frauen finden sich: Nur acht Prozent aller IT-Vorstände sind Frauen, besagt eine Umfrage des Personaldienstleisters Harvey Nash“, schreibt die Financial Times Deutschland (FTD)

In den westlichen Volkswirtschaften setze sich der Abwärtstrend unaufhörliche fort. So liege der Anteil von Mitarbeiterinnen im IT-Sektor in Ländern wie Deutschland und Norwegen bei weniger als 20 Prozent. In den Vereinigten Staaten seien es nur 27 Prozent. In Schwellenländern biete sich ein völlig anderes Bild, so die FTD: In Malaysia beispielsweise sei die Hälfte aller Informatik-Studenten weiblich. Und in Indien stellten Frauen mehr als ein Drittel der Computerprogrammierer. In westlichen Ländern hat man es mit zwei Problemen zu tun: Viele junge Frauen entscheiden sich erst gar nicht für die IT-Branche und wollen lieber Jura, Medizin oder BWL studieren. Und wenn sie sich einmal für die Branche entschieden haben, steigen sie oft nach der Geburt des ersten Kindes wieder aus. „Schon in der schulischen Bildung muss man ansetzen“, sagt Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer IT-Beratungshauses Harvey Nash „Informatik sollte spannend vermittelt werden. Mädchen im Alter von 14 oder 15 finden es eher unangenehm, wenn Informatiker als ‚Kellerkinder’ oder seltsame Eigenbrötler wahrgenommen werden. Experten halten es daher für falsch, wenn im Informatik-Unterricht an der Schule nur Tabellenkalkulation und Textverarbeitung durchgenommen werden und der Stoff nur dröge vermittelt wird. Wenn man die jungen Mädchen in diesem Alter nicht für IT begeistert, dann ist der sprichwörtliche Zug meist abgefahren. Doch wir dürfen auch nicht die Jungen vergessen. Es ist ja nicht so, dass sich alle männlichen Abiturienten um ein Informatik-Studium reißen.“

Die Schulen seien dafür mitverantwortlich, so die FTD, dass manche Mädchen denken, sie könnten es in der IT-Welt höchstens zur Sekretärin bringen. Bei einigen IT-Firmen habe man jedenfalls schon umgedacht. Sie hätten erkannt, wie wichtig es sei, Frauen einzustellen und zu halten. So habe Hewlett-Packard für drei Jahre die Patenschaft für den Frauenstudiengang Wirtschaftsinformatik/Wirtschaftsnetze der Fachhochschule Furtwangen übernommen. Überdies hätten einige Großunternehmen flexible Arbeitszeiten eingeführt, um Frauen anzulocken und zu halten. So nutzten beim Computerdienstleister IBM 20 Prozent der Mitarbeiterinnen das Gleitzeitangebot, und der Konzern biete eine breite Palette an Initiativen.



Quelle: medienbüro.sohn / pressbot.net

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