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Pressemeldung von Fachhochschule Bingen

Experten in Sachen Landwirtschaft und Umwelt

Experten Sachen Landwirtschaft Umwelt


Im allgemeinen Bewusstsein haben Landwirtschaft und Umweltschutz eine zuweilen gegensätzliche Ausrichtung, in der Praxis wachsen aber Agrar- und Umweltwissenschaften immer stärker zusammen. Der Überschneidungsbereich Landwirtschaft und Umwelt hat bereits heute eine große Bedeutung und sie wird in Zukunft noch weiter zunehmen. Hier schließt das interdisziplinäre Masterstudienangebot „Landwirtschaft und Umwelt“ der Fachhochschule Bingen eine Lücke. Für die Landwirtschaft gibt es viele umweltorientierte Nutzungsbeschränkungen. Wegen des Gewässerschutzes darf zum Beispiel nicht Ackerland bis an das Bachufer reichen oder Grünland in Bachauen umgebrochen und als Acker genutzt werden. Reale Einkommenseinbußen für die Landwirtschaft sind die Folge solcher Beschränkungen - doch wie lassen sich diese durch speziell angepasste Förderprogramme ausgleichen? Ein anderes Problem: Im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal ist es, wie auch in vielen historisch gewachsenen Kulturlandschaften, gerade die landwirtschaftliche Nutzung, die Lebensräume für besondere Tier- und Pflanzenarten entstehen lässt. Doch zunehmend verbrachen landwirtschaftliche Flächen, wie es der Steillagen-Weinbau im Mittelrheintal exemplarisch zeigt. Damit gehen auch wertvolle Lebensräume für Flora- und Fauna verloren und es gilt, hier Lösungen zu finden, durch die auf der einen Seite die Nutzung für die Landwirtschaft weiter attraktiv bleibt und andererseits Artenschutz sichergestellt wird.
Diese Beispiele verdeutlichen, wie stark Landwirtschaft und Umweltschutz heute miteinander verbunden sind und welche Wechselwirkungen sich daraus ergeben. Es besteht großer Bedarf an Fachkräften, die in der Lage sind, sowohl die Belange der Landwirtschaft als auch die Bedürfnisse der Umwelt beurteilen und bewerten zu können, das hat eine Erhebung der FH Bingen ergeben. In vielen Fachgremien und Verwaltungseinheiten auf allen politischen und wirtschaftlichen Ebenen sind die Landwirtschafts- und Umweltinteressen bereits zusammen vertreten und dieser Trend wird sich noch verstärken.

Der neue dreisemestrige Masterstudiengang „Landwirtschaft und Umwelt“ startet zum Sommersemester 2007. Der in Rheinland-Pfalz einzigartige Studiengang knüpft an einen Hochschulschulabschluss in den Disziplinen Agrarwirtschaft, Umweltschutz oder vergleichbaren Studiengängen an und eröffnet den Absolventinnen und Absolventen mit dem weiterqualifizierenden Abschluss „Master of Science“ größere Aufstiegschancen und sogar die Möglichkeit der Promotion. Das modular aufgebaute Studium vermittelt fachliche, kommunikative und soziale Kompetenzen sowie Praxiserfahrungen. Kleine Gruppen, Teamarbeit und überwiegend seminaristische Veranstaltungen führen dabei zu hohem Lernerfolg. Themenschwerpunkte der beiden ersten Semester sind aktuelle Entwicklungen und Konflikte in Landwirtschaft und Umwelt, zum Beispiel in den Bereichen Ressourcenschutz und Gentechnik. Ergänzt wird das Angebot durch ein breites Wahlpflichtangebot und Projektmodule. In Projekten beschäftigen sich die Studierenden zum Beispiel mit nachwachsenden Rohstoffen, deren Bedarf in Zeiten teurer werdender fossiler Energieträger stetig steigt, mit den Risiken der Gentechnik, mit umweltorientierten Förderprogrammen für die landwirtschaftliche Produktion, mit der Entwicklung des ländlichen Raums oder mit der Optimierung des Pflanzenschutz- und Düngemitteleinsatzes zum Schutz von Wasser, Boden und Luft. In der Regel außerhalb der Hochschule folgt unter praxisrelevanten Bedingungen im dritten Semester die Abschlussarbeit.
Den Absolventen bietet sich ein breit gefächertes Arbeitsfeld im Überschneidungsbereich von Landwirtschaft und Umwelt in Agrar- und Umweltbehörden, Ingenieurbüros, Beratungsfirmen, Verbänden, Industrie, Forschung sowie im höheren Verwaltungsdienst.
Bewerbungsfrist: 15. März 2007
Infos und Beratung: Fachhochschule Bingen, Internet: www.fh-bingen.de/7522.0.html, E-Mail: beratung-lufh-bingen.de


Quelle: Fachhochschule Bingen / pressbot.net

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