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Frühjahrsanalyse von Creditreform zur Wirtschafts- und Finanzlage des Mittelstandes – Allgemeine Stimmung ist gut, Ostdeutschland verliert den Anschluss

Frühjahrsanalyse Creditreform Wirtschafts- Finanzlage Mittelstandes – Allgemeine Stimmung Ostdeutschland Anschluss


Von Ansgar Lange/Gunnar Sohn

Bonn/Neuss – Die Aussagen zur aktuellen Geschäftslage und den Zukunftsperspektiven des deutschen Mittelstandes sind von großer Zuversicht und deutlichen Verbesserungen geprägt. Die Umsatz- und Ertragsergebnisse haben sich jedoch nur leicht positiv verändert, so der Verband der Vereine Creditreform in seiner Frühjahrsausgabe der halbjährlichen Analyse zur Wirtschafts- und Finanzlage des Mittelstandes in Deutschland. Einzelhandel und konsumnahe Dienstleister litten unter der Erhöhung der Mehrwertsteuer. Außerdem habe die konjunkturelle Erholung die ostdeutschen KMU noch nicht erreicht.

45,9 Prozent der befragten Unternehmer geben ihrer aktuellen Geschäftslage die Noten sehr gut und gut – das entspricht einem Anstieg von 10,8 Prozentpunkten im Jahresverlauf. Dagegen hat sich die Zahl der Betriebe, die mit mangelhaft oder ungenügend votieren, nahezu halbiert: Vergaben im letzten Frühjahr noch 9,2 Prozent schlechte Noten, sind es aktuell nur noch 5,5 Prozent. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland, hält Creditreform fest: Während im Westen die guten Bewertungen um 12,1 Prozentpunkte auf 47,7 Prozent anstiegen, sind es im Osten gerade einmal 0,9 Prozentpunkte Steigerung (aktuell: 35,5 Prozent; Vorjahr: 34,6 Prozent). An der Spitze der positiven Einschätzungen zur Geschäftslage stehe das Verarbeitende Gewerbe: 58,4 Prozent (Vorjahr: 44,6 Prozent) der Betriebe aus diesem Sektor vergeben die Noten sehr gut und gut. Die dynamischste Entwicklung verbucht allerdings das Baugewerbe, hier stiegen die positiven Bewertungen um ganze 15,0 Prozentpunkte auf 36,8 Prozent an.

„Das Bild des deutschen Mittelstandes wird zu schön gemalt“, sagte Michael Müller, Wirtschaftssenator im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) und Geschäftsführer der auf IT-Dienstleistungen spezialisierten a&o-Gruppe „Potsdam ist einer der beiden Firmensitze unseres Unternehmens. Wer als Mittelständler in den neuen Bundesländern aktiv ist, weiß, dass sich die Lage der dortigen KMU nicht nachhaltig verbessert. Es ist alarmierend, wenn die ostdeutschen Mittelständler weiter zurückfallen. Dabei besteht doch gerade hier großer Nachholbedarf.“

Es ja schön, wenn der Mittelstand wieder Mitarbeiter einstelle und die Stimmung gut sei. Allerdings fehle der Rückenwind durch die Politik. Die bisherigen Eckpunkte zur Unternehmenssteuerreform belasten nach Einschätzung von Müller ungefähr 250.000 mittelständische Betriebe. Das müsse im Gesetzgebungsverfahren noch korrigiert werden. Es sei nicht nachvollziehbar, warum diese Reform noch mehr Bürokratie bescheren werde. Müller erwartet, dass man sich nicht nur auf die konjunkturelle Erholung verlassen dürfe: „Nur radikale Arbeitsmarktreformen in Form eines Big Bang, nicht in Form von Trippelschrittchen, werden den deutschen Mittelstand auf lange Sicht in die richtige Spur bringen. Insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen sowie Existenzgründer haben bei Statistik, Buchführung, Sozialversicherungs-, Gewerbe-, Preis- sowie Straßenverkehrsrecht enorme Lasten zu schultern. Wenn es hier zu Entflechtungen kommt, wird es eine echte Trendwende geben, nicht nur ein Strohfeuer.“



Quelle: medienbüro.sohn / pressbot.net

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