pressbot Pressemeldungen Marketing & PR-Blog IKZ Haustechnik nav

Pressemeldung von pressrelations.de

Bürokratie abbauen - Pflege fördern

Bürokratie - Pflege




Staatssekretär Peter Ruhenstroth-Bauer stellt anlässlich des Pflegekongresses 2005 Zwischenergebnisse zu Entbürokratisierungspotenzialen in der Altenpflege vor

15.06.2005 - Angesichts der demografischen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland ist aus Sicht des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Sicherung der Qualität der ambulanten sowie stationären Pflege von zentraler Bedeutung. Der Staatsekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Peter Ruhenstroth-Bauer, erklärte dazu heute in Berlin: "Wir bauen bürokratische Belastungen in Heimen ab, um die Pflege zu stärken. Die Bundesregierung hat in der vergangenen Legislaturperiode eine Reihe von Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht, mit denen wichtige Rahmenbedingungen hierzu geschaffen wurden. Meilensteine sind die Novellierung des Heimgesetzes, das Pflege-Qualitätssicherungsgesetz und das Altenpflegegesetz."

Diese Gesetze zeigten positive Wirkungen, so der Staatsekretär: "Zur Sicherung und Fortentwicklung der Qualität in der Pflege sind weitere Maßnahmen erforderlich. Vor allem geht es darum, Entbürokratisierungspotentiale in der Pflege aufzuspüren und für Verbesserungen in der Pflege zu nutzen. Hier gehören auch Vorschriften des Heimrechts auf den Prüfstand." Insbesondere dürfe die Förderung und Etablierung neuer Wohn- und Betreuungsformen nicht durch "überbürokratische Regelungen" behindert werden.

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, hatte gemeinsam mit der Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung, Ulla Schmidt, den Runden Tisch Pflege ins Leben gerufen. Die Arbeitsgruppe "Kompetenzteam" des Runden Tisches befasst sich speziell mit der Pflege-Entbürokratisierung in der stationären Altenpflege und soll Lösungsvorschläge erarbeiten.

Ein erstes Zwischenergebnis liegt seit heute zum Thema "Pflegedokumentation" vor. Untersuchungsgegenstand war neben den Pflegeplanungs- und Dokumentationssystemen von 29Einrichtungen insgesamt 276einzelne Pflegedokumentationen.

Die Studie konstatiert einem Großteil der analysierten Pflegedokumentationen einen "unangemessenen Umfang und eine mangelnde Handlungsorientierung" der Pflegeplanung. Festzustellen sei eine "Überdokumentation" von Daten, die für die Pflege nicht benötigt und nicht genutzt werden. Anderseits konnte auch eine Unterdokumentation in Bezug auf pflegerische Kernthemen wie Essen und Trinken oder Mobilität wahrgenommen werden. Die Studie gibt keinen Hinweis darauf, dass Über- und Unterdokumentation des Pflegeprozesses durch gesetzliche Vorschriften oder durch Vorgaben der Prüfinstanzen verursacht werden.

Insgesamt kommt die Untersuchung zu dem Ergebnis, dass eine Zentrierung der Pflegedokumentation auf die für eine fachgerechte und individuelle Pflege erforderlichen Inhalte nötig ist. Dazu bedarf es einerseits einer Reduzierung des Umfangs der Dokumentation und andererseits einer Vervollständigung der Inhalte. Zur Verbesserung der Situation empfehlen die Autoren daher die Erarbeitung von Handlungsleitlinien, die den jeweils Verantwortlichen Anhaltspunkte für Auswahl und Gestaltung des Pflegedokumentationssystems und Dokumentationsregeln an die Hand geben.

Staatssekretär Peter Ruhenstroth-Bauer: "Überbürokratie bindet Zeit und frustriert die Pflegenden, die die Pflegedokumentation und pflegerisches Tun als nicht zusammengehörend erleben. Sie fördert das mechanische Abarbeiten von Dokumentationspflichten ohne die erwartete Sicherheit zu bieten. Die Mehrheit der Verantwortlichen ist auf der Suche nach der optimalen Pflegedokumentation, dabei müssen sie unterstützt werden."



Die Zwischenergebnisse sind auf der Homepage des Bundesministerium für Familie,Senioren, Frauen und Jugend unter www.bmfsfj.de/Kategorien/Forschungsnetz/Forschungsvorhaben erhältlich.Die Endergebnisse der Studie werden voraussichtlich Anfang 2006 veröffentlichtwerden.Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und JugendE-mail: poststellebmfsfj.de Internet:

Details zur verantwortlichen Redaktion:

Firma: pressrelations.de
Ansprechpartner: pressrelations.de


Zur Redaktions-Visitenkarte



Schlagworte zu dieser Pressemeldung



Ähnliche Pressemeldungen

Bürokratie abbauen - Pflege fördern

Staatssekretär Peter Ruhenstroth-Bauer stellt anlässlich des Pflegekongresses 2005 Zwischenergebnisse zu Entbürokratisierungspotenzialen in der Altenpflege vor15.06.2005 - Angesichts der demografischen Entwicklung in der Bundesrepublik ...
Kassensoftware LaCash erleichtert Mobilfunkhändlern Kalkulation und Preispflege

Gesamter Mobilfunkhandel stöhnt seit längerem über die schnellen und häufigen Änderungen bei Gerätepreisen und WKZ - LaCash-Mobilfunk schafft AbhilfeHamburg, 9. Juni 2005 - LaCash-Mobilfunk erleichtert dem Mobilfunkhandel ...
Schottenland warnt vor Abzocke bei Internet-Telefonen

Berlin/Schottenland, 9. Juni 2005 - Eine Reihe von Anbietern nutzt die Unkenntnis vieler Verbraucher bei Internet-Telefonen aus und bietet die Geräte zu stark überhöhten Preisen an. Darauf weist der Preisvergleichsdienst Schottenland.de ...
Sparen mit HP: Preisnachlass auf drei Notebooks

HP setzt seine Preisoffensive in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) fort: Drei Modelle aus dem aktuellen HP Business Notebook Portfolio sind ab sofort mit einem Preisnachlass von bis zu 25 Prozent erhältlich. Sie können über HP ...
Der neue Peugeot 307 - Maßstab der Kompaktklasse nach Modellpflege noch attraktiver

In der Erfolgsgeschichte des Peugeot 307 beginnt ein neues Kapitel. Nach einer umfassenden Modellpflege baut der vielseitige Verwandlungskünstler seinen Vorsprung vor der Konkurrenz aus. Neu präsentiert sich dabei die Vorderansicht des kompakten ...

Es gibt keine Downloads für diese Pressemeldung.

Medienclipping & Statistiken zur Meldung 'Bürokratie abbauen - Pflege fördern' (Stand 01.01.2019


Insgesammt wurden alle 67819 Pressetexte 113954611 Mal bei pressbot und ggf. weiteren Seiten (z.B. energieportal24.de) aufgerufen. Die Pressemeldung Bürokratie abbauen - Pflege fördern wurde bisher 11948 Mal aufgerufen. Genutzte Kategorien sind "Bauen und Wohnen", "Bildung und Kultur", "Energie und Umwelt", "Energy and Environment", "Industrie und Handel", "Informationstechnologie", "Medien und PR", "Mensch und Gesundheit", "Politik und Gesellschaft", "Reisen", "Sport und Freizeit", "Telekommunikation", "Verkehr und Logistik", "Verschiedenes" und "Wirtschaft und Finanzen". Die aktuellste Meldung wurde am 10.10.2012 - 10:07 Uhr eingestellt.



Weitere Quelle im Web zur Meldung 'Bürokratie abbauen - Pflege fördern'


Die Meldung tauchte ausserdem auf folgenden Medienblogs, Verzeichnissen, Newsdiensten, Pressediensten auf:
Weitere Infos folgen...



Reichweite der Meldung 'Bürokratie abbauen - Pflege fördern'


Weitere Infos folgen...

Diese Funktion folgt demnächst. Wir bitten um Verständnis.