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Erneuerbare Energien haben keinen Anteil am Anstieg des Strompreises

Erneuerbare Energien Anteil Anstieg Strompreises




Berlin, 12. August 2005. Obwohl immer mehr Strom aus Erneuerbaren Energien gewonnen wird, bleiben die Kosten hierfür konstant. "Die wahren Kosten der Erneuerbaren Energien sind deutlich geringer als die Stromwirtschaft der Bevölkerung glauben machen will", sagt Milan Nitzschke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie in Berlin. Die Umlage für Strom aus Erneuerbaren Energien beträgt nach Verbandsangaben im Jahr 2005 einen halben Cent pro Kilowattstunde (0,54 ct). Das entspricht 2,8 Prozent des Strompreises für Verbraucher. "Dafür erhält jeder Haushalt heute 10 Prozent Strom aus Wind, Wasser, Sonne und Bioenergie aus seiner Steckdose", so Nitzschke.

Unerträglich sei, dass aktuell wieder Stromversorger ihre Preise mit Verweis auf Erneuerbare Energien erhöhen. Nitzschke: "Jahr für Jahr kassieren die Energiekonzerne auf diese Weise eine Viertelmilliarde Euro zuviel von ihren Kunden. RWE beispielsweise überschreitet seit Juli die zulässige Umlage für Erneuerbare Energien um 20 Prozent. In der Öffentlichkeit beklagen die Konzerne dann eine Überförderung der Erneuerbaren Energien."

Dr. Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher: "Die steigenden Strom- und Gaspreise haben weniger mit Kostensteigerungen als mit dem Gewinnstreben der vier Energieriesen zu tun. Wehrlose Verbraucher werden geplündert, um die Gewinne steigern. Das ist verwerflich und schädlich für das ganze Land." Auch der Verweis auf gestiegene staatliche Abgaben sei keine Rechtfertigung. Denn die Strompreise seien auch unter Ausschluss von Stromsteuer und Abgaben ständig gestiegen. Im Gegensatz dazu seien Erneuerbare Energien keine Preistreiber. Peters: "Das Erneuerbare-Energien-Gesetz hilft, die Abhängigkeit von Energieimporten und den teurer werdenden Altenergien zu senken."

Aus Sicht von Prof. Dr. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank Gruppe, werden Erneuerbare Energien künftig unverzichtbar sein: "Spätestens wenn das Auffinden neuer Reserven nicht mehr Schritt hält mit der Energienachfrage - bei Erdöl möglicherweise bereits in wenigen Jahren und bei Erdgas etwas später -, wird dies die Energiepreise spürbar in die Höhe treiben. Verschärft wird die Versorgungssituation durch den wachsenden Energiehunger Chinas und Indiens. Eine Energiezukunft ohne höhere Anteile Erneuerbarer Energien ist nicht vorstellbar, sie können dazu beitragen, die Energiepreise langfristig zu stabilisieren."

Was beim Strom gilt, trifft auch auf Wärme aus Erneuerbaren Energien zu. Nitzschke: "Während die Öl- und Gaspreise weiter massiv steigen, sind die Kosten für Holzpellets, Solarwärme und Erdwärmeheizungen konstant geblieben. Ein Durchschnittshaushalt, der heute auf Erneuerbare Energien umsattelt, kann so über einen Zeitraum von zwanzig Jahren hinweg mehr als 10.000 Euro sparen."

Grafiken und Hintergrundpapiere unter:

 

Herausgeber:Informationskampagne für Erneuerbare EnergienKampagnenleitung: Dr. Simone PeterRedaktion: Christoph Podewils, Tel.: 030/200-535-54E-Mail: c.podewilsunendlich-viel-energie.de Internet:



Quelle: INFORMATIONSKAMPAGNE FÜR ERNEUERBARE ENERGIEN / pressrelations.de

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