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Diese Reise lohnt sich: "Last call for Mr. Roch"

Diese Reise "Last Mr. Roch"




Bern , 12.08.2005 – Vom 16. bis 19. August 05 findet in Grönland das informelle, aber äusserst wichtige Vorbereitungstreffen für die Kyoto-Nachfolgeverhandlungen statt. Gestern wurde bekannt, dass die Schweiz dort nicht vertreten sein wird. Greenpeace bedauert dies, da die Schweiz als ein von der Klimaveränderung besonders stark betroffenes Land eine wichtige Stimme hat. Heute um elf Uhr überbrachten 15 AktivistInnen den Schweizer Klimabeauftragten BUWAL-Direktor Roch und Botschafter Nobs zwei übergrosse Tickets mit der Aufforderung, doch noch nach Grönland zu reisen.

"Climate Express to Greenland departing at 5 to 12: Last call for the Swiss delegates", forderte eine Lautsprecherstimme Roch und Nobs zur sofortigen Abreise auf. In einem für sie bereits gepackten Koffer enthalten war eine Liste mit Anliegen, für welche sich die Delegierten in Grönland einsetzen sollen. Unter anderem wird gewünscht, dass Massnahmen beschlossen werden, welche die globale Klimaerwärmung auf maximal 2°C beschränken. Zudem sollen bevölkerungsreiche Schwellenländer wie Brasilien, Indien und China in die Folgeverhandlungen miteinbezogen werden.

Dänemark hat Umweltminister aus der ganzen Welt nach Grönland eingeladen, um die Kyoto-Nachfolgeverhandlungen vorzubereiten, die vom 28. November bis 9. Dezember 2005 in MontrÖ©al stattfinden. Dort wird über die weiteren CO2-Reduktionen nach 2012 und über längerfristige Ziele bis 2050 verhandelt. Da aus der Schweiz Roch als Leiter der Delegation nicht teilnehmen kann, wurde die Schweizer Delegation von Dänemark kurzfristig ausgeladen. Damit verpassen wir die Chance, bereits während der Anfangsphase auf die Kyoto-Nachfolgeverhandlungen Einfluss zu nehmen.

Gerade für die Schweiz als ein von der Klimaveränderung besonders stark betroffenes Land ist es von grosser Bedeutung, sich entschieden für substanzielle CO2-Reduktionen einzusetzen. Die Temperaturen in den Alpen sind bis heute bereits um 1.6°C gestiegen – doppelt so stark wie im weltweiten Durchschnitt. Folgen davon sind zurückgehende Gletscher sowie Murgänge und Bergstürze, ausgelöst durch auftauenden Permafrost. "Es ist für uns unverständlich, dass ausgerechnet die Schweiz nicht in Grönland an dieser Konferenz teilnimmt, besonders angesichts der tragenden Rolle des BUWAL bei den bisherigen Klimakonferenzen", bedauert Alexander Hauri, Klimacampaigner bei Greenpeace, und ergänzt: "In diesem Fall ist eine Flugreise lohnenswert für das Klima."

Weitere Informationen unter www.greenpace.ch oder beiAlexander Hauri, Klimakampagne Greenpeace Schweiz, 076 399 60 61 o. 044 447 41 25

 

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Quelle: GREENPEACE / pressrelations.de

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