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AG der Enquete-Kommission "Ethik und Recht der modernen Medizin"

AG Enquete-Kommission "Ethik Recht Medizin"




Gesundheitsausschuss fordert Verbot des Handels mit menschlichen Eizellen

15. Juni 2005 - Anlaesslich der Verabschiedung eines Entschliessungsantrags gegen den Handel mit weiblichen Eizellen durch den Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages erklaert der Sprecher der AG Ethik und Recht der modernen Medizin der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Wolfgang Wodarg:

Der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung einen Entschliessungsantrag verabschiedet, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, sich bei der Europaeischen Union fuer ein grundsaetzliches Verbot des Handels mit menschlichen Eizellen einzusetzen. Damit stellt sich der Gesundheitsausschuss hinter das Votum des Europaeischen Parlaments, das vor kurzem eine vergleichbare Resolution verabschiedet hat.

Der Ausgangspunkt der Initiative des Gesundheitsausschusses sind besorgniserregende Meldungen aus Schwellenlaendern und einigen osteuropaeischen Staaten, wonach weibliche Eizellen mittlerweile gegen Hunderte Euro in der Europaeische Union gehandelt werden. Britische Fertilisationskliniken erwaegen nach einem Bericht der BBC menschliche Eizellen aus Rumaenien fuer bis zu 1000 Pfund "einzukaufen". Ausser fuer die kuenstliche Befruchtung werden weibliche Eizellen auch in grossen Mengen fuer das sogenannte "therapeutische Klonen" benoetigt, das in Grossbritannien anders als in Deutschland zulaessig ist.

Dieser Handel mit Eizellen, der dem Handel mit menschlichen Organen gleichkommt, ist nicht hinnehmbar. Hier droht eine Kommerzialisierung des menschlichen Koerpers, die - wie auch die Grundrechte-Charta der Europaeischen Union feststellt - mit der Wuerde des Menschen nicht vereinbar ist. Die betroffenen Frauen befinden sich meist in wirtschaftlichen Notlagen und gehen bei der Gewinnung der Eizellen ein grosses gesundheitliches Risiko ein. Vor wenigen Monaten wurde aus Grossbritannien sogar ein Todesfall im Zusammenhang mit der Gewinnung von Eizellen gemeldet.

Es ist daher in jeder Hinsicht zu begruessen, dass die Bundesregierung nun gemeinsam mit dem Europaeischen Parlament auf ein grundsaetzliches Verbot dieses menschenverachtenden Handels mit weiblichen Eizellen hinwirken wird.

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