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Trittin: Erneuerbare Energien bringen Ostdeutschland Arbeitsplätze und Innovationen

Trittin: Erneuerbare Energien Ostdeutschland Arbeitsplätze Innovationen


Trittin: Erneuerbare Energien bringen Ostdeutschland Arbeitsplaetze und Innovationen

Berlin, 19. August 2005 - Bundesumweltminister Juergen Trittin hat bei einem Besuch der Erfurter Unternehmen PV Crystalox Solar AG und ErSol Solar Energy AG sowie der im Bitterfelder Raum ansaessigen Q-Cells AG die Bedeutung der Erneuerbaren Energien fuer den Arbeitsmarkt in Ostdeutschlands hervorgehoben. "Hier zeigt sich, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz mit seiner langfristigen Planungssicherheit den Mittelstand foerdert und innerhalb von wenigen Jahren fuer Hunderte von Arbeitsplaetzen in Ostdeutschland sorgt", so der Minister. Dank der Risikobereitschaft der Unternehmer, dem Engagement der vielen qualifizierten Mitarbeiter und der energiepolitischen Rahmenbedingungen der Bundesregierung habe sich eine nachhaltig wirksame Wachstumsdynamik entwickelt. Trittin: "Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind in einem High-Tech-Industriezweig beschaeftigt. Allein im Jahr 2004 sind 5.000 neue Arbeitsplaetze in Produktion, Handel und Vertrieb von Photovoltaikanlagen neu entstanden."

Eine Erfolgsgeschichte ist das Solarunternehmen Q-Cells in der ehemaligen Chemieregion Bitterfeld, die sich innerhalb von fuenf Jahren zum europaweit groessten Solarzellenproduzenten entwickelte und ueber 700 qualifizierte Arbeitsplaetze geschaffen hat. Das kuerzlich mit dem Deutschen Gruenderpreis ausgezeichnete Unternehmen ist mit einer Produktion von 76 Megawatt (MW) im Jahr 2004 zu einem der fuenf groessten Photovoltaik-Hersteller weltweit aufgestiegen.

Ein anderes Erfolgsbeispiel ist die PV Crystalox Solar AG, die sich mit 200 industriellen Arbeitsplaetzen in Erfurt und in England zum weltweit fuehrenden Unternehmen von Solarsiliziumscheiben entwickelt hat. PV Crystalox Solar wird ihre Kapazitaeten in den kommenden Jahren von 220 Megawatt (MW) Siliziumbloecken und -scheiben auf mehr als 500 MW erweitern.

Die ErSol Solar Energy AG will ihre Produktionskapazitaet fuer Solarzellen noch in diesem Jahr von 25 MW auf bis zu 60 MW steigern. Dazu werden ueber 150 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschaeftigt.

Die Solarbranche zeugt von einer Wachstumsdynamik, von der Andere nur traeumen, betonte Trittin. Auch andere ostdeutsche Vorzeige-Beispiele stehen fuer die Wachstumsdynamik der Solarindustrie: Die SolarWorld AG in Freiberg (Sachsen), die innerhalb der letzten vier Jahre die Zahl ihrer Arbeitsplaetze auf mittlerweile ueber 600 am Standort Freiburg mehr als verdoppelt haben und in allen Bereichen, von der Wafer-, ueber die Solarzellen- bis zur Modulherstellung ihre Kapazitaeten massiv ausbaut. Oder die SOLON AG mit Produktionsstandorten in Berlin und Greifswald mit mehr als 320 Beschaeftigten.

Trittin: "Die kuenftigen Marktperspektiven haengen sehr stark vom Erneuerbaren-Energien-Gesetz ab. Die Opposition muss sich bewusst sein, dass mit einer geaenderten Politik Hunderte von Arbeitsplaetzen in Deutschland aufs Spiel gesetzt und anstehende Investitionsentscheidungen fuer High-Tech-Produktionsstandorte der innovativen Photovoltaik-Technologie verhindert werden."

Insgesamt erhoeht die Photovoltaik-Branche in Deutschland ihre Produktionskapazitaeten um 350 Prozent bis 2005/2006 gegenueber 2003. Die Branche erwirtschaftete 2004 einen Umsatz von mehr als 2 Mrd. Euro und sichert ueber 20.000 Arbeitsplaetze. In 15 Jahren wird mit einem globalen Jahresumsatz in der PV-Branche von 100 Mrd. Euro gerechnet, vergleichbar dem heutigen Markt der Halbleiterindustrie. Marktanalysen, wie zum Beispiel die Bank-Sarasin-Studie vom Herbst 2004 oder der Report der Deutschen Bank vom April 2005 bescheinigen der Solarbranche zukuenftig stabile hohe Wachstumsraten. Weltweit wird mit 20 bis 30 Prozent jaehrlichem Wachstum in der installierten Leistung gerechnet. Fuer deutsche PV-Produzenten bedeutet das hohe Exportchancen.

 

Hrsg: BMU-Pressereferat, Alexanderplatz 6, 10178 BerlinRedaktion: Michael Schroeren (verantwortlich)Thomas Hagbeck, Jürgen Maaß, Frauke StamerTel.: 01888/305-2010. Fax: 01888/305-2016email: pressebmu.bund.de - internet:



Quelle: BUNDESMINISTERIUM FÜR UMWELT, NATURSCHUTZ UND REAKTORSICHERHEIT (BMU) / pressrelations.de

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