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Schnappauf: In Wasser und Boden wirken die Selbstreinigungskräfte der Natur

Schnappauf: In Wasser Boden Selbstreinigungskräfte Natur




München, 02. September 2005 - Grünes Licht für das Baden in Schliersee und Tegernsee gab Gesundheitsminister Werner Schnappauf heute in München, nachdem die untersuchten Wasserproben der Badestellen beider Seen heute bakteriologisch wieder einwandfrei waren. Schnappauf: "Nach den großen Platzregen der letzten Woche und dem Hochwasser sind vorübergehende Verunreinigung mit fäkalen Keimen durch in den See eingeschwemmte Verunreinigungen, wie z.B. Tierkot ganz normal. In kurzer Zeit werden die Keime im Seewasser stark verdünnt und durch die natürlichen Selbstreinigungskräfte der Seen wieder abgebaut. "

Die Selbstreinigungskräfte der Natur wirken nach den Worten des Ministers auch im Boden: In den vom Hochwasser überfluteten Bereichen werden Hof und Garten häufig mit einem dünnen Ölfilm überzogen sein. Durch die Selbstreinigungskräfte des Bodens ist mit einem Abbau innerhalb weniger Monate zu rechnen. Dies hätten Untersuchungen nach dem Pfingsthochwasser 1999 gezeigt.

Tipps im Umgang mit überfluteten Böden:

Verunreinigung durch Ölrückständen in Garten und Feld

Eine ausreichende Luftzufuhr kann die natürlichen Abbauprozesse von Mineralölrückständen im Boden beschleunigen. Deshalb sollen Gartenböden in regelmäßigen Abständen - etwa alle 2-3 Wochen - 5 bis 10 cm tief umgegraben werden. Zur weiteren Beschleunigung des Abbaus von Mineralöl können Hilfsstoffe eingesetzt werden.

Ist der Boden aber erkennbar mit Öl getränkt oder mit einer Ölschlammschicht bedeckt, sollten Sie sich mit Ihrem Landratsamt, Ihrer kreisfreien Stadt bzw. dem Amt für Landwirtschaft über einen Abtrag des belasteten Bodens und die Art seiner Entsorgung abstimmen.

Gemüse aus überschwemmten Gärten

Vom Verzehr von Gemüse aus überschwemmten Bereichen wird abgeraten. Obst, Gemüse, Salat sind aus Vorsorgegründen nicht mehr zum Verzehr geeignet und sollten mit dem Restmüll entsorgt werden. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an Ihre Kreisverwaltungsbehörde (Landratsamt bzw. kreisfreie Stadt), wo Sie kostenlos beraten werden. Auskünfte erteilen auch die Verbraucherberatungsstellen. Bei gewerblich oder landwirtschaftlich genutzten Flächen stehen die örtlichen Behörden beratend zur Seite.

Gras, Grünfutter für Tiere:Gras, Grünfutter sind als Restmüll zu entsorgen und eignen sich nicht zum Kompostieren.

Verwendbarkeit von Kompost: Der Komposthaufen sollte mehrfach umgesetzt werden und in diesem Jahr nicht mehr in den Boden eingearbeitet werden.

Sandkästen und Kinderspielplätze:Sichtbar verunreinigter und nach Öl riechender Sand muss ausgetauscht werden.

Weitere Informationen:

Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz - www.stmugv.bayern.de



Quelle: BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT (STMUGV) / pressrelations.de

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