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„Mehrwert Familie“ – ein gemeinsames Anliegen von Politik und Wirtschaft:

„Mehrwert Familie“ – Anliegen Politik Wirtschaft:




Bundesministerin Renate Schmidt und Bundesminister Wolfgang Clement überreichen Zertifikate zum Audit Beruf & Familie® der Hertie-StiftungBerlin, 5. September 2005. 116 Unternehmen und Institutionen aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter 17 Hochschulen, haben heute für ihr Engagement für familienfreundliche Arbeitsbedingungen Zertifikate zum Audit Beruf und Familie® der Hertie- Stiftung erhalten. Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, und der Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement, die gemeinsam die Schirmherrschaft des Audits tragen, überreichten im Auswärtigen Amt die Auszeichnungen. Das Audit Beruf und Familie® ist ein strategisches Managementinstrument, das den Betrieben Wege aufzeigt, wie sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessern und langfristig in der Unternehmenspolitik verankern können.

Bundesministerin Renate Schmidt erklärte: „Das Audit Beruf und Familie hat sich zum Instrument einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Die stark wachsende Zahl der beteiligten Unternehmen zeigt: Familienfreundlichkeit wird immer mehr zu einem Markenzeichen der deutschen Wirtschaft. Dies belegt den bemerkenswerten Erfolg unserer ‚Allianz für die Familie’. Mit starken Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft haben wir erreicht, dass eine wachsende Zahl von Unternehmen begreift:

Familienfreundlichkeit ist ein harter Wirtschaftsfaktor!“ Bundesministerin Schmidt kündigte an, dass sie im Rahmen der Allianz ihre Bemühungen für eine familienfreundliche Arbeitswelt noch weiter intensivieren werde, um insbesondere die Entscheidungsträger in den Vorstandsetagen der Unternehmen, die Personalverantwortlichen sowie die Betriebsräte noch stärker für mehr Familienfreundlichkeit zu gewinnen. „Dazu werden wir ein umfangreiches Programm starten, um betrieblich unterstützte Kinderbetreuung zu stärken, die Bedingungen für den Wiedereinstieg nach der Familienphase zu verbessern und wir werden Vorschläge entwickeln, wie familienfreundliche Maßnahmen stärker in betrieblichen Vereinbarungen Berücksichtigung finden können“, so Bundesministerin Renate Schmidt.

Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement erklärte anlässlich der Verleihung der Zertifikate für eine familienfreundliche Personalpolitik in Berlin: „Familienfreundlichkeit ist Zukunftssicherung. Angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland und des drohenden Fachkräftemangels müssen Unternehmen und Verwaltungen mehr dafür tun, dass gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Verpflichtungen in Beruf und Familie besser unter einen Hut bringen können. Dies ist nicht nur wichtig für die Familien, sondern rechnet sich auch für die Unternehmen.“

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung hat das Audit Beruf & Familie® 1998 initiiert. „Wir wollen dazu beitragen, dass es für ein Paar die natürlichste Freude der Welt ist, Kinder zu bekommen und dass es nicht als ein großes Opfer in finanzieller und karrieremäßiger Hinsicht betrachtet wird“, erklärte Dr. Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Hertie- Stiftung. Das Audit Beruf & Familie® ist ein Managementinstrument zur kontinuierlichen Verbesserung einer familiengerechten Personalpolitik. Dabei werden bereits umgesetzte familiengerechte Maßnahmen begutachtet sowie Potenziale aufgezeigt und konkrete Zielvereinbarungen getroffen, die auf die Rahmenbedingungen des Betriebs zugeschnitten sind. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses erhalten die Unternehmen und Institutionen das „Grundzertifikat zum Audit Beruf & Familie®“. Nach drei Jahren nehmen sie an einer Re-Auditierung teil, die das Erreichte auswertet und neue Impulse für eine Weiterentwicklung der jeweiligen familiengerechten Personalstrategien setzt. Für die erfolgreiche Teilnahme vergibt die Hertie-Stiftung das „Zertifikat zum Audit Beruf & Familie®“, das neben dem Erreichten vor allem die Fortsetzung des Prozesses auszeichnet.

Zu den prämierten Unternehmen und Institutionen gehören ein Steuerbüro mit fünf Mitarbeitern ebenso wie große Finanzinstitute, Handwerksbetriebe, Industrieunternehmen, Ministerien und Hochschulen. Sie alle haben im Verlauf des Audits eine Vielzahl von Maßnahmen erarbeitet, die im Zusammenwirken die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern: Arbeitszeitflexibilisierungen, Teilzeitmodelle und verschiedene Formen der Telearbeit, kombiniert mit Angeboten zur Kinderbetreuung und Freistellungsregelungen zur Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger. Bei der Re-Auditierung geraten zunehmend die innerbetriebliche Informations- und Kommunikationspolitik sowie die nachhaltige Verankerung einer familienbewussten Unternehmenskultur in den Blick. Insgesamt zeigt sich ein deutlicher Trend zur Vernetzung. Die Unternehmen beziehen immer stärker kommunale Angebote in ihre Aktivitäten ein und leisten ihrerseits Beiträge über ihr eigenes Unternehmen hinaus, etwa bei der Bereitstellung von Kinderbetreuungsplätzen.

Nach den Gründen befragt, warum sie Maßnahmen einer familienbewussten Personalpolitik einführen, nennen die Unternehmen vor allem die Verbesserung der Motivation und der Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten sowie den Abbau von Stress und die damit einhergehenden niedrigeren Fluktuations- und Krankheitsquoten. Daneben sehen sie in einer familienbewussten Personalpolitik ein Instrument zur Personalrekrutierung. Seit 2004 steht das Audit Beruf & Familie® unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, sowie des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit, Wolfgang Clement. Die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft – BDA, BDI, DIHK und ZDH – empfehlen das Audit, da es aus ihrer Sicht die ökonomischen und betrieblichen Vorteile einer familienbewussten Personalpolitik in den Vordergrund stellt.

Zertifikate zum Audit Beruf & Familie® wurden erstmals 1999 vergeben. Seit 2002 wird zudem das Audit Familiengerechte Hochschule angeboten. Inzwischen haben mehr als 160 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen mit rund 400.000 Beschäftigten das Audit durchlaufen. Dabei sind über 140 Ideen familienfreundlicher Maßnahmen zusammengetragen worden.

Die Hertie-Stiftung baut das Audit weiter aus: Gemeinsam mit Roland Berger Strategy Consultants und der Universität Münster entwickelt die Stiftung eine betriebswirtschaftliche Datenbank, die die Wertschöpfung bemisst, die das Audit in den Unternehmen bewirkt. „Das Audit ist gewissermaßen zum Qualitäts-Standard für Familienfreundlichkeit im Unternehmen geworden“, so Dr. Endres. Dieser Text, ein Foto der Preisträger sowie eine Liste der zertifizierten Unternehmen mit Ansprechpartnern sind im Internet ab 17 Uhr zum Herunterladen verfügbar: www.beruf-und-familie.de (Presse, Bildarchiv). Fotos der einzelnen Zertifikatsübergaben können dort ab dem 6. September 2005, ca. 14 Uhr heruntergeladen werden.

Kontakt:Gemeinnützige Hertie-StiftungInformation/KommunikationDörte FlorackTel: 069.660.756.167FlorackDghst.dewww.ghst.dewww.beruf-und-familie.de

 



Quelle: BUNDESMINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT UND ARBEIT / pressrelations.de

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