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Pressemeldung von Doris Probst

Die Nahrung der Urmenschen in der Steinzeit

Die Nahrung Urmenschen Steinzeit


Wiesbaden - Was aßen die ersten Vormenschen? Wann gab es die ersten Braten, Fischmahlzeiten, Suppen und Brote? Wer trank das erste Bier und den ersten Wein? Auf diese und andere Fragen gibt das Taschenbuch "Rekorde der Urmenschen" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst eine Antwort. Nachfolgend eine Leseprobe aus diesem Buch:

Zu den ersten Nahrungsmitteln der Vormenschen in Afrika vor etwa 4 Millionen Jahren gehörten Eier, Insekten, Früchte, Kräuter und Samen.

Das erste Wildbret aßen die Frühmenschen in Ostafrika vor 2 Millionen Jahren. Sie verzehrten das Fleisch von gejagten Flusspferden, Giraffen, Wildschweinen, Stachelschweinen und Gazellen.

Die ersten Braten dürften vor etwa 1,4 Millionen Jahren von Frühmenschen in Afrika gegessen worden sein, die bereits das auf natürliche Weise entstandene Feuer zu hüten wussten.

Die frühesten Fischmahlzeiten gab es in der jüngeren Altsteinzeit vor etwa 35000 bis 10000 Jahren, als die Jäger und Sammler schon mit Angeln und Harpunen fischten.

Der früheste Verzehr von wildwachsenden Getreidekörnern erfolgte vor etwa 15000 Jahren in Palästina.

Die ersten Suppen aß man im Magdalénien vor mehr als 11500 Jahren in Europa. Damals erhitzten die Jäger und Sammler Steine im Feuer und warfen sie mit Hilfe von Astgabeln in mit Leder, Pferdemagen oder Rentierblase ausgekleidete Gruben, in denen die darin eingefüllte Suppe kurz darauf siedete.

Die ersten Speisen aus angebautem Getreide gab es zwischen 9500 und 8500 v. Chr. im Gebiet von Israel.

Die ersten gerösteten Haselnüsse erfreuten den Gaumen der mittelsteinzeitlichen Jäger, Fischer und Sammler in Europa zwischen 8000 und 5000 v. Chr.

Die ersten selbstangebauten Erbsen und Linsen kamen vor 8500 v. Chr. im "Fruchtbaren Halbmond" in Vorderasien auf den Tisch.

Das erste Salz wurde vielleicht schon um 8000 v. Chr. verwendet. Salz gewann mit dem Übergang zum Ackerbau an Bedeutung, da der Fleischanteil an der Nahrung und damit die normale Zufuhr von Natrium und Chlor verringert wurde.

Die ersten Milchspeisen stammten vermutlich aus der Zeit vor mehr als 6000 v. Chr. Damals wurden in Jordanien und im Iran bereits Hausziegen sowie in der Türkei und in Griechenland schon Hausrinder gehalten. Die frühen Hausziegen und -rinder gaben nach Ansicht von Paläozoologen wenig Milch.

Das erste Bier wurde vor mehr als 6000 v. Chr. in Mesopotamien gebraut und getrunken. Man grub feuchte Gerste in Tongefäßen in die Erde ein, ließ sie keimen und trocknete sie später an der Sonne. Auf diese Weise hat man die Getreidestärke in Zucker umgewandelt, der zu Alkohol vergoren wurde, indem man dem Korn Wasser zusetzte und darauf die natürlichen Hefepilze aus der Luft einwirken ließ.

Die ersten Hirsespeisen aß man vor mehr als 6000 v. Chr. in Nord-China.

Der erste selbstangebaute Reis wurde vor weniger als 6000 v. Chr. in Nord-China verzehrt.

Die ersten Bohnen hat man vor mehr als 5000 v. Chr. in Mesoamerika gegessen.

Die ersten selbstangebauten Kartoffeln gehörten vor etwa 5000 v. Chr. in Südamerika zum Speisezettel.

Der erste selbstangebaute Mais wurde um 5000 v. Chr. in Südamerika gegessen.

Mit dem ersten Pfeffer hat man vor etwa 5000 v. Chr. in Südamerika schon Speisen gewürzt.

Die ersten selbstangebauten Kürbisse sind um 5000 v. Chr. in Südamerika verspeist worden.

Die ersten selbstangebauten Bananen und Zitrusfrüchte aß man um 5000 v. Chr. in Südostasien und Ozeanien.

Die ersten selbstangebauten Kokosnüsse dürften um 5000 v. Chr. in Südostasien und Ozeanien den Speisezettel bereichert haben.

Der erste Wein mundete schon um 4000 v. Chr. den Sumerern in Mesopotamien und den Ägyptern. Die Trauben wurden in Steinwannen mit den Füßen gestampft. Den so gewonnenen Saft hat man in Tonkrügen vergoren. Natürliche Hefepilze an den Beeren verwandelten den Zucker in Alkohol. Den Wein goss man in Tonkrüge, die man luftdicht verschloss.

Der älteste Breifladen aus der Zeit um 3800 v. Chr. wurde in der Seeufersiedlung Twann im schweizerischen Kanton Bern entdeckt. Diese Siedlung wird der Cortaillod-Kultur zugerechnet.

Die ältesten Brotfunde glückten in der Seeufersiedlung Twann im Kanton Bern. Zu den Brotfunden aus der Zeit der Cortaillod-Kultur um 3700 v. Chr. gehören ein in einer Herdmulde gebackenes, schon gesäuertes Brot und das älteste auf der Herdfläche durch Überdecken mit Asche gebackene Gerstenbrot. Aus der Zeit um 3600 v. Chr. stammt das backtechnisch älteste Urbrot in Form eines gesäuerten Scheibenbrotes. Alle diese einmaligen Funde wurden von dem international bekannten Berner Brotforscher Max Währen untersucht und identifiziert.

Die ältesten "Konserven" stammen aus der Seeufersiedlung Twann im Kanton Bern und sind um 3700 v. Chr. hergestellt worden. Dabei handelte es sich um drei verschiedene Arten von Getreide-, Getreideschrot- und Brei-"Konserven". Man hat sie auf erhitzten Kieselsteinen getrocknet und gebacken. Die "Konserven" von fester Mehlsuppe und -brei wurden ins heiße Kochwasser gegeben, umgerührt und gekocht.

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Der Wissenschaftsautor Ernst Probst

Ernst Probst hat sich als Wissenschaftsautor mit zahlreichen Artikeln für Zeitungen und Zeitschriften sowie mit mehreren populärwissenschaftlichen Büchern einen Namen gemacht. Er veröffentlichte unter anderem die Bücher "Deutschland in der Urzeit", "Rekorde der Urzeit", "Dinosaurier in Deutschland" (zusammen mit Raymund Windolf), "Monstern auf der Spur" (Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden" und "Nessie" (Das Monsterbuch).











Quelle: Verlag Ernst Probst / pressbot.net

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