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BASF Future Business entwickelt mit Geschäftspartnern Technologie für gedruckte Elektronik

BASF Future Business Geschäftspartnern Technologie Elektronik




Ziel: Marktfähige Produkte in den nächsten drei Jahren

26. Sep 2005 - Die BASF Future Business GmbH, Ludwigshafen, entwickelt gemeinsam mit Partnern eine Technologie zur Herstellung gedruckter elektronischer Schaltungen auf Basis organischer Halbleitermaterialien, die ein breites Anwendungsspektrum besitzen. In Kooperation mit der US-amerikanischen Firma Lucent Technologies Bell Labs und der printed systems GmbH, Chemnitz, Deutschland, hat BASF ein Verfahren entwickelt, das im Vergleich zur traditionellen Silizium-basierenden Technologie billiger und einfacher ist.

Das kürzlich von den drei Unternehmen erfolgreich abgeschlossene Projekt führte zum ersten, vollständig im kostengünstigen Massendruckverfahren hergestellten Ring-Oszillator. Ein Ring-Oszillator ist eine aus Transistoren aufgebaute integrierte Schaltung, mit deren Hilfe zeitlich definierte elektrische Impulse erzeugt werden können, beispielsweise Blinken. Solche Ring-Oszillatoren werden in komplexen Schaltungen häufig als Taktgeber eingesetzt. Mit dem Prototyp hat das BASF Team den Nachweis der Funktionsfähigkeit der integrierten Schaltung erbracht. Damit gelang ein in der Industrie einzigartiger, großer Fortschritt auf dem Weg zur kostengünstigen Herstellung von hochflexiblen integrierten Schaltungen unter Verwendung etablierter Offset- und Tiefdruck-Verfahren.

Die BASF brachte in das Projekt ihr Fachwissen aus den Bereichen Polymersynthese und Formulierung von Druckpasten ein. Bell Labs stellte sein Know-how zur Entwicklung von Halbleitern sowie Forschung und Technologie zu Materialien und Prozessen zum Drucken und Testen von Schaltungen zur Verfügung, printed systems wiederum steuerte Expertise zum Druckprozess bei. "Die Herstellung des Ring-Oszillators war ein bedeutender Durchbruch und hat bewiesen, dass das Verfahren funktioniert", sagt Dr. Florian Dötz, Forscher bei BASF. "Wir können uns nun an die nächsten Schritte machen."

Mit dem zweiten Projekt, bei dem nur BASF und printed systems zusammenarbeiten, sollen jetzt neue Märkte und Einsatzgebiete erschlossen werden, in denen gedruckte Elektronik angewendet werden kann. Beispiele möglicher Einsatzgebiete sind Anwendungen wie RFID-tags (über Radiowellen identifizierbare Etiketten), flexible Displays (z. B. elektronisches Papier) oder Leuchtmittel, elektronische Schilder und großflächige Sensoren.

"Wir schätzen, dass der Markt für gedruckte Elektronik in den nächsten sieben bis zehn Jahren ein Potenzial von mehr als 20 Milliarden Euro erreichen kann und weiter wachsen wird", sagt Dr. Peter Eckerle, Projektmanager der BASF Future Business. "Dies spiegelt die große Breite an Einsatzgebieten wieder, die durch diese innovative und kosteneffektive Technologie erreichbar sind. Unser Ziel ist es jetzt, unser Verfahren auf spezielle Anwendungen zuzuscheiden und zu optimieren, um mit unseren Partnern innerhalb der nächsten drei Jahre marktfähige Produkte zu entwickeln."

BASF Future Business

Die BASF Future Business GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF Aktiengesellschaft und wurde im April 2001 gegründet. Ziel des Unternehmens ist es, Geschäftsfelder mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten zu eröffnen, die außerhalb der gängigen BASF-Aktivitäten liegen. Das Unternehmen konzentriert sich auf Chemie-basierte neue Materialien, Technologien und Systemlösungen. Die BASF Future Business GmbH bedient sich zum einen BASF eigener Einheiten für Forschungsaufgaben und kooperiert zum anderen mit Start-up-Unternehmen, Industrie-Partnern, Universitäten und potentiellen Kunden. Andere Alternativen beinhalten den Erwerb einer direkten Beteiligung oder Abschluss eines Joint Ventures mit Partnerfirmen oder die Bereitstellung von Risikokapital durch die Tochtergesellschaft BASF Venture Capital GmbH

Bell Labs und Lucent Technologies

Bell Labs ist seit den 80er-Jahren die führende Quelle von neuen Kommunikations-technologien. Es hat seit 1925 über 31.000 Patente erhalten und eine Schlüsselrolle in der Erfindung oder Perfektionierung von wichtigen Kommunikationstechnologien gespielt. Hierzu gehören Transistoren, digitale Netzwerke und Signalverarbeitung, Laser und faseroptische Kommunikationssysteme, Kommunikationssatelliten, Mobiltelefone, elektronische Weiterschaltung von Anrufen, Tonwahl und Modems. Forscher von Bell Labs haben sechs Nobelpreise, neun U.S. National Medals of Science und acht U.S. National Medals of Technology gewonnen. Weitere Informationen zu Bell Labs sind auf der Website www.bell-labs.com erhältlich.

Lucent Technologies konzipiert und liefert Systeme, Dienstleistungen und Software zum Betrieb von Kommunikationsnetzwerken der nächsten Generation. Unterstützt durch Forschung und Entwicklung von Bell Labs, nutzt Lucent seine Stärken sowohl bei mobilen optischen, Software-, Daten- und Stimmen- Netzwerk-Technologien als auch bei Dienstleistungen, um für seine Kunden neue umsatzsteigernde Chancen zu entwickeln, indem diese in die Lage versetzt werden, ihre Netzwerke schnell einzusetzen und effizient zu managen. Die Kundenbasis von Lucent umfasst Kommunikations-Dienstleister, Regierungen und Unternehmen weltweit. Weitere Informationen zu Lucent Technologies, Murray Hill, N.J., USA, sind über www.lucent.com erhältlich.

printed systems

printed systems GmbH ist ein privates Start-up-Unternehmen, das 2003 in Chemnitz gegründet wurde. Einer seiner Gründer ist Prof. Dr. Arved C. Hübler, der auch Direktor des Institutes für Print- und Medientechnik an der Technischen Universität Chemnitz ist. In enger Zusammenarbeit mit dem Institut entwickelt printed systems eine Drucktechnik zur Herstellung gedruckter Elektronik. printed systems zielt darauf ab, neue Produkte und Anwendungen, für die ein hoher Massenbedarf erwartet wird, zu entwickeln. Deshalb setzt die Firma auf Massen-Drucktechnik, die eine neue Dimension kosteneffektiver elektronischer Anwendungen in Drucksachen bietet.

Bei Pressefragen: Christian Böhme



Quelle: BASF / pressrelations.de

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