pressbot Pressemeldungen Marketing & PR-Blog PREMIUM-PR Presseversand nav

Pressemeldung von Presse Company

So schützt man sich vor ungebetenen Gästen

So Gästen


Berlin, 04. August 2009 – Sommerzeit ist Urlaubszeit. Für Einbrecher beginnt dann die Hochsaison. Der polizeilichen Kriminalstatistik zufolge wird in Deutschland alle viereinhalb Minuten in eine Wohnung eingebrochen. In mehr als 108.000 Fällen wurde im letzten Jahr ein Schaden von rund 273 Millionen Euro verursacht. Damit der Urlaub unbeschwert bleibt, hat der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) die wichtigsten Tipps zusammengestellt, wie man sich wirksam vor Einbrechern schützt.

Untersuchungen der Polizei belegen, dass mehr als ein Drittel aller Einbruchsversuche scheitern, weil die Häuser oder Wohnungen gesichert sind. Der Grund: Die Mehrzahl aller Einbrüche wird nicht von Profis verübt, sondern von Gelegenheitstätern, die mit einfachem Hebelwerkzeug schlecht gesicherte Türen oder Fenster aufbrechen. Vor allem Wohnanlagen in Großstädten werden immer wieder das Ziel solcher Raubzüge. „Für uns Verwalter gehört es schon zur Routine, dass Wohnungseigentümer aus dem Urlaub kommen und uns ihr Leid klagen“, sagt Steffen Haase, Vizepräsident des Verwalterverbands DDIV. Ein Einbruch sei ein Schock, der meist nicht so schnell verginge. „Und häufig sind die Einbruchsopfer auch noch unterversichert.“

Eine Garantie, von einem Einbruch verschont zu werden, gibt es nicht. Doch es gibt einige Möglichkeiten, den Langfingern ihre Arbeit zu erschweren. "Kein Einbrecher hält sich lange bei dem Versuch auf, in eine Wohnung oder ein Haus einzudringen", weiß Haase. Die Haustüre zwei anstatt nur ein Mal abzuschließen, lasse bereits viele Ganoven aufgeben. Wer jedoch auf Nummer Sicher gehen will, wird um zusätzliche Kosten nicht herumkommen. Einbruchhemmende Schlösser, Beschläge oder Sicherheits-Zusatzschlösser signalisieren dem Einbrecher schon von außen, dass das Eindringen hier mit einem enormen Zeit- und Kraftaufwand verbunden ist.

Auch die Hintertür sichern
Hasse rät seinen Kunden, auch auf die Sicherung der Gebäuderückseite zu achten. "Die beste Sicherung an der Wohnungseingangstür im Erdgeschoss bringt nichts, wenn die Rückseite des Gebäudes Einbrecher geradezu einlädt, einzusteigen", berichtet er aus Erfahrung. Deshalb sollten sämtliche Maßnahmen auch an den übrigen Zugängen zum Haus durchgeführt werden. Schlecht gesicherte Balkon- und Terrassentüren oder Fenster sind eine beliebte Einstiegsstelle für ungebetene Gäste. Moderne Türen und Fenster haben bereits integrierte Schlösser in den Griffen, die ein einfaches Aufhebeln erschweren. Verstärktes Sicherheitsglas macht das Einschlagen der Glasscheiben unmöglich. Roll- und Fensterläden lassen sich ebenfalls mit geringem Aufwand einbruchssicher machen. Ein kleiner Hebel verhindert, dass der Rollladen hochgeschoben werden kann. Und wer Fensterläden mit einem zusätzlichen Riegel versieht, sorgt dafür, dass sie nicht einfach ausgehängt werden können.

Keine Wertgegenstände im Haus
Trotz aller Sicherungsmaßnahmen sollten Wertgegenstände nicht offen in der Wohnung liegen. Bargeld, wichtige Dokumente, Schmuck und andere Wertsachen gehören in einen Tresor. Wer sich nicht eigens einen anschaffen will, legt seine Wertgegenstände während der Urlaubszeit in ein Bankschließfach. "Das effektivste Mittel, einen Einbrecher von vorneherein abzuschrecken ist aber immer noch, das Haus oder die Wohnung gar nicht erst unbewohnt erscheinen zu lassen", rät der DDIV-Vize. Ein bisschen Technik macht's möglich. So sorgt zum Beispiel eine Zeitschaltuhr dafür, dass sich das Licht in wechselnden Intervallen einschaltet und somit Anwesenheit simuliert. Nach dem gleichen Prinzip lässt sich auch der Rollladen morgens hoch- und abends wieder herunterfahren. Ein Nachsendeauftrag der Post verhindert, dass der Briefkasten überquillt. Umfangreiche Informationen zum Thema gibt es auch unter www.polizei-beratung.de.

Im Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V. (DDIV) sind bundesweit mehr als 1.300 Unternehmen organisiert. Seine Mitglieder verwalten mehr als 1,4 Millionen Einheiten mit einem Wert von rund 120 Milliarden Euro. Dabei bewirtschaften die Mitgliedsunternehmen etwa 84 Millionen Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche und setzen pro Jahr zirka 2,1 Milliarden Euro um. Etwa die gleiche Summe investieren die Verwalter in die Bereiche Instandhaltung, Modernisierung und Sanierung. Seit 20 Jahren setzt sich der DDIV für die Belange der Immobilienverwalter ein. Neben der politischen Arbeit widmet sich der Verwalterverband vor allem der Aus-, Fort- und Weiterbildung seiner Mitglieder, um die Qualität der Immobilienverwaltung in Deutschland nachhaltig zu gewährleisten.

Quelle: Presse Company / pressbot.net

Details zur verantwortlichen Redaktion:

Firma: Presse Company
Ansprechpartner: Jens Tippel
Straße: Reinsburgstraße 82
Stadt: -
Land: Deutschland

E-Mail:

Zur Redaktions-Visitenkarte



Schlagworte zu dieser Pressemeldung

DDIV , Immobilienverwalter , Steffen Haase , Einbruchschutz , Einbrecher
Urlaubszeit , Urlaub


Ähnliche Pressemeldungen

DDIV bringt Verwalterthemen in die Politik: Dachverband Deutscher Immobilienverwalter legt politischen Entscheidern Verfassungsgutachten ans Herz

Erst kürzlich hat der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e.V. (DDIV) das Verfassungsgutachten zu gesetzlichen Mindestanforderungen und Berufszugangsvoraussetzungen für Immobilienverwalter veröffentlicht. Der renommierte Verfassungsrechtler Prof. ...
Anwesenheit simulieren Der beste Schutz gegen ungebetenen Besuch in der Urlaubszeit

(djd/pt). Wenn sich die Bundesbürger in der Ferne erholen, machen sich zu Hause die Ganoven ans Werk. Rund 90 Prozent der Einbrüche werden begangen, wenn die Bewohner verreist sind. Und gerade in der Ferienzeit hinterlassen viele Menschen ungewollt ...
Urlaubszeit ist Haushüterzeit - Worauf kommt"s an?

Wie ist das eigentlich, wenn man Heim und Haustiere während der eigenen Abwesenheit professionell betreut haben möchte? Ein Gespräch mit Günter Kratz, Polizeidirektor a.D. und Vorstandsmitglied des Verbandes Deutscher Haushüter-Agenturen ...
Neuer Service zur Urlaubszeit im Kielius-Flughafenbus : "Globius", das neue Reise-Tagebuch mit Tipps von Kunden für Kunden

Autokraft erwartet in diesem Jahr rund 250.000 Fahrgäste im "Kielius" / Kielius fährt nur noch die zentrale Haltestelle "Hamburg Airport" an Kiel, 29. Juni 2005 - Die Zahl der Fahrgäste im Flughafenbus Kielius steigt kontinuierlich. Im ...
Hundekrankenversicherung: Rechtzeitig an die Urlaubszeit denken!

In rund drei Monaten haben in vielen Bundesländern bereits die Sommerferien begonnen. Die Familie freut auf die schönsten Tage des Jahres in der Sonne oder in malerischer Umgebung. Und bei vielen Bundesbürgern gehört Bello auch mit zur Familie und begleitet ...

Es gibt keine Downloads für diese Pressemeldung.

Medienclipping & Statistiken zur Meldung 'So schützt man sich vor ungebetenen Gästen' (Stand 04.07.2015 )


Insgesammt wurden alle 30 Pressetexte 17398 Mal bei pressbot und ggf. weiteren Seiten (z.B. energieportal24.de) aufgerufen. Die Pressemeldung So schützt man sich vor ungebetenen Gästen wurde bisher 1617 Mal aufgerufen. Genutzte Kategorien sind "Bauen und Wohnen", "Bildung und Kultur", "Energie und Umwelt", "Industrie und Handel", "Informationstechnologie", "Politik und Gesellschaft", "Sport und Freizeit", "Verschiedenes" und "Wirtschaft und Finanzen". Die aktuellste Meldung wurde am 04.04.2012 - 14:41 Uhr eingestellt.



Weitere Quelle im Web zur Meldung 'So schützt man sich vor ungebetenen Gästen'


Die Meldung tauchte ausserdem auf folgenden Medienblogs, Verzeichnissen, Newsdiensten, Pressediensten auf:
Weitere Infos folgen...



Reichweite der Meldung 'So schützt man sich vor ungebetenen Gästen'


Weitere Infos folgen...

Diese Funktion folgt demnächst. Wir bitten um Verständnis.