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Pressemeldung von Ina Röpcke Public Relations

Erstes rein solar beheiztes Massivhaus ohne Zusatzdämmung und Zusatzheizung

Erstes Massivhaus Zusatzdämmung Zusatzheizung


In Regensburg geht der Bau des ersten rein solar beheizten Massivhauses ohne Zusatzdämmung und Zusatzheizung mit großen Schritten voran. Am Donnerstag, 20. Oktober, wurde der neun Meter hohe Solarspeicher eingesetzt. Mit einem Volumen von 39.500 Liter wird der Stahltank mit integriertem Trinkwasserboiler die Wärme für 186 Quadratmeter beheizte Wohnfläche speichern. Die Wärmeenergie für die Raumheizung und Warmwasserbereitung wird ausschließlich durch 84 Quadratmeter Sonnenkollektoren auf dem Süddach erzeugt. Das Einfamilienhaus von Dr. Jakob Lehner ist das erste ausschließlich solar beheizte Massivhaus des Sonnenhaus-Architekten Georg Dasch. Erstmalig arbeitet dieser hier mit einem neuen Dämmziegel, der eine zusätzliche Wärmedämmung erübrigt. Baubeginn war im August, der Einzug ist für Mai kommenden Jahres geplant.

Neuer Wärmedämmziegel mit Vulkangestein Perlit

Um den Heizenergiebedarf eines Gebäudes zu minimieren und einen hohen solaren Deckungsgrad zu ermöglichen, ist eine sehr gute Wärmedämmung erforderlich. In dem 100-Prozent-Sonnenhaus im Regensburger Stadtteil Burgweinting wird diese durch den neuen Wärmedämmziegel Poroton T8 der Firma Schlagmann sichergestellt. Die Ziegel mit Wärmekammern aus vulkanischem Perlit zeichnen sich durch sehr gute Wärmedämmeigenschaften und einen optimierten Schallschutz aus. Das natürliche Perlit, ein nicht brennbares Vulkangestein, wird bei über 1.000°C „aufgebläht“ und anschließend als Granulat in das gebrannte Ziegelgerüst eingefüllt. Der Poroton T8 macht damit die im konventionellen Bau übliche zusätzliche Wärmedämmung von 12 bis 16 cm überflüssig und erspart Bauherren so Kosten. Die Außenwände haben einen U-Wert von 0,18 W/m²K.

Heizkosten gleich Null

In dem Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung kommt die Wärme ausschließlich und direkt von der Sonne. Ein Grundsatz des Sonnenhaus-Bau- und Heizkonzeptes (www.sonnenhaus-institut.de) ist es, den Primärenergiebedarf, also den Bedarf an Erdöl, Erdgas und Kohle, so weit wie möglich zu reduzieren. Aus diesem Grund wird auch auf eine elektrisch betriebene Wärmepumpe verzichtet. Um die Solarausbeute auszuschöpfen, ist das Haus konsequent nach Süden ausgerichtet. Das Dach hat eine Neigung von 40° und wird vollständig mit Indachkollektoren des Zwieseler Heizungs- und Solarfachbetriebes Soleg bestückt.

Die Solarheizung hat somit einen doppelten Einspareffekt: Beim Bau entfällt die Dacheindeckung durch Ziegel, nach Bezug des Hauses haben die Bewohner keinerlei Heizkosten und schonen zudem das Klima. Der Speicher, der einen Durchmesser von 2,40 Meter hat, reicht vom Keller bis zum Dach und wird als architektonisches Element in das Innere des Hauses integriert.

Ebenso wie die Außenwände sind auch das Dach und die Fenster winddicht. Das mit Hanf gedämmte Dach hat einen U-Wert von 0,12 W/m²K. Bei den zertifizierten Passivhausfenstern handelt es sich um dreifach verglaste Zweiholzalufenster mit Vollholzrahmen.

Behagliche Strahlungswärme durch Wandflächenheizungen

Die Heizungs- und Solaranlage wird durch eine zentrale Steuerung frei programmierbar sein und kann den Bedürfnissen der Bewohner entsprechend eingestellt werden. Die umweltfreundliche Wärme wird über Wandflächenheizungen im Haus verteilt. Ihre Strahlungswärme, die von Kachelöfen her bekannt ist, sorgt für ein behagliches Wohnklima. Für eine kontrollierte Be- und Entlüftung wird eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Da aber gerade in der Übergangszeit reichlich Wärme zur Verfügung steht, können die Bewohner nach Lust und Laune lüften. Das ökologische Konzept des Lehner-Hauses wird durch eine Solarstromanlage mit einer Spitzenleistung von 4,5 Kilowattpeak (kWp) abgerundet.

Alle Optionen offen

„Ob Holz- oder Massivhhaus, solare Deckungsgrade bis hin zu 100 Prozent, Pellets- oder Stückholzfeuerung, Kachel- oder Kaminofen, Lüftungsanlage ja oder nein, mit oder ohne Erdwärmetauscher: Beim Sonnenhaus ist alles möglich“, bringt Architekt Georg Dasch die Vorzüge des solaren Bau- und Heizkonzeptes auf den Punkt. „Die Bewohner können frei entscheiden, wie sie bauen möchten, und können sicher sein: Bei extrem niedrigem Brennstoffbedarf bekommen sie maximalen Wohnkomfort.“

Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.sonnenhaus-institut.de oder telefonisch unter 0 94 21 / 71 260.



Quelle: Ina Röpcke Public Relations / pressbot.net

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Ansprechpartner: Ina Röpcke
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Fax: 089 - 500 788 28

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