pressbot Pressemeldungen Marketing & PR-Blog IKZ Haustechnik nav

Pressemeldung von pressrelations.de

DNR verlangt Neuaufbruch nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen

DNR Neuaufbruch Scheitern Klimagipfels Kopenhagen



Nach dem Scheitern der UN-Klimakonferenz von Kopenhagen forderte heute in Berlin der Deutsche Naturschutzring (DNR) einen Neuaufbruch von Politik und Gesellschaft auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Kopenhagen sei der Gipfel kurzfristiger wirtschaftlicher Interessen, nicht aber für eine soziale und ökologische Neuordnung der Welt gewesen, um die bedrohliche Aufheizung der Erde endlich zu stoppen.

DNR-Präsident Hubert Weinzierl: Erneut geht wertvolle Zeit verloren. Seit den großen Klimakonferenzen der Vereinten Nationen Mitte der 80er Jahre stehen die Fakten fest. Damals hätte die globale Erwärmung noch bei 1,5 Grad Celsius gestoppt werden können. Seit dem Desaster von Kopenhagen rückt selbst das 2 Grad Celsius-Ziel in weite Ferne. Dabei hat bereits diese Erwärmung katastrophale Folgen für große Teile der Erde, insbesondere für die armen Länder. Notwendig sei ein Neuaufbruch, der vor allem von der Zivilgesellschaft ausgehen müsse. Weinzierl verwies in diesem Zusammenhang auf das durch den Lissabon-Vertrag geschaffene neue Instrument der Bürgerinitiative. Damit könne die EU-Kommission zu einer wirksamen Klimaschutzpolitik gebracht werden.

Nach Ansicht von DNR-Präsidialmitglied Michael Müller, zuständig für Klimafragen, hat die Bundeskanzlerin viel Glaubwürdigkeit verloren. Sie will die Klimakanzlerin sein, aber sie regiert in einer schwarz-gelben Koalition, die eine neoliberale Wirtschaftspolitik verfolgt. Doch Marktradikalismus und Klimaschutz schließen sich aus. Die EU hat ihre Chance vertan, zum wichtigsten Akteur der Globalisierung zu werden. Angela Merkel hat in den letzten zwei Jahren, nachdem sie in der deutschen Ratspräsidentschaft einen ökologischen Impuls gesetzt hatte, mit angezogener Handbremse operiert. Jetzt muss die Bundeskanzlerin, wenn sie das Ziel ernst nimmt, dem Bundestag schnell ein verbindliches Klimaschutzgesetz vorlegen. Sie darf sich nicht länger an den Konflikten vorbeimauscheln. Die großen Energiekonzerne und auch die Automobilindustrie müssen in die Pflicht genommen werden und dürfen nicht länger gehätschelt werden.


Für weitere Informationen:
Dr. Helmut Röscheisen, DNR-Generalsekretär
mobil: 0160 97 209 108

Bonn - Veröffentlicht von pressrelations

Quelle: Deutscher Naturschutzring (DNR) / pressrelations.de

Details zur verantwortlichen Redaktion:

Firma: pressrelations.de
Ansprechpartner: pressrelations.de


Zur Redaktions-Visitenkarte



Schlagworte zu dieser Pressemeldung



Ähnliche Pressemeldungen

DNR verlangt Neuaufbruch nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen

Nach dem Scheitern der UN-Klimakonferenz von Kopenhagen forderte heute in Berlin der Deutsche Naturschutzring (DNR) einen Neuaufbruch von Politik und Gesellschaft auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Kopenhagen sei der Gipfel kurzfristiger ...
Kopenhagen darf nicht scheitern

Zur Schlussphase des Klimagipfels in Kopenhagen erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:Mit dem Rücktritt der Präsidentin der Uno-Konferenz, Connie Heedegard, und der lauten Kritik an ihrer Verhandlungsführung sind die Klimaverhandlungen ...
Heiko Maas: Frau Merkel muss jetzt Farbe bekennen - Kopenhagen darf nicht scheitern

Zur dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen erklärt der saarländische SPD-Vorsitzende und SPD-Präsidiumsmitglied Heiko Maas:Frau Merkel muss jetzt in Kopenhagen Farbe bekennen. Die Industrienationen müssen beim Klimagipfel Verantwortung zeigen und dürfen den ...
Zum Abschluss des Klimagipfel in Kopenhagen: NDR Autoren begleiteten Teilnehmer

Sendetermin: Freitag, 18. Dezember, 23.40 Uhr, Das Erste Vom 7. bis zum 18. Dezember blickt die Welt auf Kopenhagen: Was können die rund 18.000 Besucher des Klimagipfels erreichen? Die Vertreter von 192 Nationen wollen ein Folgeabkommen zum Kyoto-Protokoll ...
Delegation des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zur Weltklimakonferenz nach Kopenhagen

Eine Delegation des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit nimmt in der Zeit vom 14. bis 16. Dezember 2009 an der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen (Dänemark) teil. Mitglieder der Delegation sind: Die Vorsitzende Eva Bulling-Schröter ...

Es gibt keine Downloads für diese Pressemeldung.

Medienclipping & Statistiken zur Meldung 'DNR verlangt Neuaufbruch nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen' (Stand 04.01.2019


Insgesammt wurden alle 67819 Pressetexte 114852133 Mal bei pressbot und ggf. weiteren Seiten (z.B. energieportal24.de) aufgerufen. Die Pressemeldung DNR verlangt Neuaufbruch nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen wurde bisher 1297 Mal aufgerufen. Genutzte Kategorien sind "Bauen und Wohnen", "Bildung und Kultur", "Energie und Umwelt", "Energy and Environment", "Industrie und Handel", "Informationstechnologie", "Medien und PR", "Mensch und Gesundheit", "Politik und Gesellschaft", "Reisen", "Sport und Freizeit", "Telekommunikation", "Verkehr und Logistik", "Verschiedenes" und "Wirtschaft und Finanzen". Die aktuellste Meldung wurde am 10.10.2012 - 10:07 Uhr eingestellt.



Weitere Quelle im Web zur Meldung 'DNR verlangt Neuaufbruch nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen'


Die Meldung tauchte ausserdem auf folgenden Medienblogs, Verzeichnissen, Newsdiensten, Pressediensten auf:
Weitere Infos folgen...



Reichweite der Meldung 'DNR verlangt Neuaufbruch nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen'


Weitere Infos folgen...

Diese Funktion folgt demnächst. Wir bitten um Verständnis.