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Josef Ackermann und die mögliche Abberufung – Wenn Manager zu viel irren

Josef Ackermann Abberufung – Wenn Manager


Bonn – Die vermeintlichen Verfehlungen der angestellten Manager beschäftigen weiterhin die Medien. Und selbst die vorsichtige und wirtschaftsfreundliche Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) fragt anlässlich einer möglichen Wiederaufnahme des Mannesmann-Verfahrens: „Droht Ackermann die Abberufung?“ Deutschlands oberste Finanzaufsicht Bafin bestehe nach einem Zeitungsbericht nämlich auf einer Abberufung des Deutsche-Bank-Chefs, falls er sich im Mannesmann-Verfahren erneut wegen Untreue verantworten müsse. Die Schweizer Weltwoche formuliert in ihrer aktuellen Ausgabe süffisant: „Ein Mann ackert für Deutschland – und statt es ihm zu danken, will man den Bankier Josef ‚Joe’ Ackermann wieder vor Gericht bringen“.

Vielleicht ist es am Besten, wenn man sich dem „Sittenverfall“ in einigen Kreisen des deutschen Managements mit Ironie nähert. Diesen Versuch unternimmt die Journalistin und Buchautorin Christine Demmer in ihrer Glosse „6.000 Zeichen Manager-Irrtümer“ in dem Wirtschaftsmagazin NeueNachricht , das im Herbstheft den Schwerpunkt „Irrlehren im Management“ hat. Die Spezies Manager gebe es erst seit etwa einem guten halben Jahrhundert, klärt Demmer auf. Und zunächst einmal sei hierdurch nicht alles schlechter geworden: „Bis weit in die siebziger Jahre hinein wurden weltweit Milliarden neuer Arbeitsplätze geschaffen. Das schaffte Einkommen, und es ließ diejenigen, die keine Führungskräfte sein konnten oder wollten, ruhig schlafen. Leider taten das auch immer mehr Manager, weshalb die Jobs in den achtziger Jahren dann doch wieder kassiert werden mussten. Denn das Geld reichte hinten und vorne nicht mehr, um sämtlichen Begehrlichkeiten nachzukommen: Die Shareholder schrieen nach mehr Dividende, die Mitarbeiter nach mehr Lohn, die Finanzminister nach mehr Steuergeldern, die Märkte nach mehr Innovationen, die Umwelt nach mehr Schutz und die angestellten Firmenverwalter nach Mehrfachbezug motivationsstimulierender Leistungskompensationen. Manager sagen nie direkt, dass sie mehr Geld haben wollen“, so Demmer weiter.

In einem satirischen Parforceritt nimmt sich die Autorin, die auch für die Süddeutsche Zeitung (SZ), die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) und die VDI-Nachrichten schreibt sowie unter anderem das „Kleine Lexikon der Wirtschaftsnieten“ herausbrachte, der Reihe nach Heinz Nixdorf, Edzard Reuter, die Haffa-Brüder, Ron Sommer und etliche andere Fälle vor.


Das Magazin NeueNachricht erscheint vierteljährlich. Das Einzelheft kostet 8,20 Euro. Bestellungen per Fax unter: 0228 – 620 44 75 oder E-Mail: baerbel.goddonsohn.de. Redaktionen erhalten Besprechungsexemplare kostenlos.

Quelle: medienbüro.sohn / pressbot.net

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