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Cybertrust-Studie belegt weltweite Auswirkungen des Computerwurms Zotob

Cybertrust-Studie Auswirkungen Computerwurms Zotob


Auswirkungen des Zotob-Wurms: Nur 0,1 Prozent aller Cybertrust-Kunden betroffen - 95 Prozent der weltweiten Folgen vermieden



Herndon, VA/Hamburg, 26. Oktober 2005 - Cybertrust, Spezialist für Sicherheitslösungen, gab heute die Ergebnisse seiner Studie über die Auswirkungen des Computerwurms Zotob auf Organisationen in aller Welt bekannt. Zotob befiel Mitte August 2005 Computersysteme mit Microsoft Windows 2000-Betriebssystem und störte den Betrieb bei vielen großen Organisationen: Netzwerke wurden durch wurmbedingten Datenverkehr lahm gelegt, was das aufwändige Aufspielen von Patches erforderlich machte.

"Die Cybertrust-Studie über den Zotob-Wurm zeigte, dass Zotob im Vergleich zu früheren Wurmattacken wie SQL Slammer oder Sasser wesentlich weniger Unternehmen beeinträchtigte", erklärt Russ Cooper, Senior Information Security Analyst bei Cybertrust und Verfasser der Zotob-Studie. "Die Art dieses Wurms und seine Wirkungsweise bestätigen die Erkenntnisse von Cybertrust, dass Hacker heute nicht mehr die Stilllegung von Systemen im großem Umfang anstreben, sondern eher häufigere, kleinere Angriffe auf bestimmte Ziele durchführen, um finanzielle Vorteile und Informationen zu erlangen."

Weniger als 13 Prozent der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen gaben an, dass sie in irgendeiner Form von Zotob betroffen waren, d. h. zur Abwehr oder Beseitigung des Wurmes einen erhöhten Zeit-, Personal- oder Kostenaufwand hatten. Mehr als sechs Prozent erlitten mittelschwere bis schwere Auswirkungen durch Zotob - d. h. Verluste von über 10.000 US-Dollar und mindestens ein betroffenes geschäftskritisches System (z. B. E-Mail, E-Commerce, Internetzugang). Im Vergleich hierzu berichteten bei Nimda mehr als 60 der betroffenen Unternehmen von mittelschweren oder schweren Auswirkungen, während es bei Blaster mehr als 30 Prozent waren. Jedoch berichtete keiner der Kunden von Cybertrust von mittleren oder schweren Auswirkungen durch Zotob.

Infizierte Organisationen meldeten durch die Zotob-Attacke verursachte durchschnittliche Kosten von 97.000 US-Dollar. Das Säubern der infizierten Systeme erforderte bei 61 Prozent der betroffenen Unternehmen einen Arbeitsaufwand von über 80 Stunden. Die schwerwiegendsten Auswirkungen - 26 Prozent der Befragten -- zeigte Zotob bei im Gesundheitswesen tätigen Unternehmen, gegenüber sieben Prozent bei Institutionen des Finanzwesens.

Die Infektion mit dem Zotob-Wurm erfolgte bei den meisten Organisationen über drahtgebundene Netzwerke innerhalb der Firmenumgebung und nicht per E-Mail oder drahtlose Datenübertragung. Lokal beginnende Infektionen kamen mindestens dreimal häufiger vor als Infektionen, die von anderen Stellen ausgingen, beispielsweise von öffentlichen Netzwerken (z. B. in Hotels), VPNs oder Home-Netzwerken. 26 Prozent der Unternehmen wurden wegen des Fehlens einer Firewall Opfer von Zotob. Von diesem Szenario war kein einziger Kunde von Cybertrust betroffen. Die Tatsache, dass nur sieben Prozent der betroffenen Organisationen den Wurm per E-Mail erhielten, zeigt, dass herkömmliche Virenschutzprogramme, die eingehende E-Mails prüfen, nicht ausreichen, um ein Firmennetzwerk gegen schädlichen Code abzusichern.

"Die Ergebnisse der Zotob-Studie bestätigen die Empfehlung von Cybertrust, eine breiter angelegte Risikomanagement-Strategie zu entwickeln, die mehrere Gegenmaßnahmen zum Schutz geschäftskritischer Anlagen vorsieht, statt nur ein reaktives, zeitkritisches Patching durchzuführen", führt Cooper weiter aus. "Die Kunden von Cybertrust realisierten nicht nur erhebliche Kosteneinsparungen, da sie von dem Wurm nicht in erheblichem Umfang betroffen waren, sondern vermeiden auch sonstige Kosten, z. B. für die Durchführung von ‚Notfall-Patches"."

Cybertrust-Kunden hatten ca. 50 Prozent weniger Zeitaufwand für die Beseitigung von Zotob, 55 Prozent weniger Kosten für die Systemwiederherstellung, 66 Prozent weniger Netzwerk-Leistungsbeeinträchtigungen und 76 Prozent weniger Desktop-Störungen. Zusätzlich blieben Cybertrust-Kunden alle nachteiligen Auswirkungen in der Kommunikation mit wichtigen Geschäftspartnern, im E-Mail-Verkehr und bei Remote-Benutzer-Verbindungen erspart.

 

Über Cybertrust

Cybertrust ist ein internationaler Lösungsanbieter für Informationssicherheit und unterstützt Unternehmen und Behörden weltweit mit professionellen Sicherheitsdienstleistungen und Managed-Services sowie Technologien, um IT-Risiken transparenter und kontrollierbarer zu machen. Cybertrust konzentriert sich ausschließlich auf Informationssicherheit und arbeitet eng mit seinen Kunden zusammen, um die IT-Sicherheit an unternehmensspezifische Bedürfnisse anzupassen. Cybertrust ist einer der weltweit größten Anbieter für Informationssicherheit und anerkannter globaler Marktführer für Managed-Security-Services (MSS)-Lösungen. Mit seiner Firmenzentrale in Herndon, Virginia/USA, und mehr als 30 internationalen Niederlassungen, ist Cybertrust bereits für tausende Kunden weltweit ein zuverlässiger Berater in allen Fragen der Informationssicherheit. Weitere Informationen sind unter www.cybertrust.com erhältlich.

 

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Quelle: CYBERTRUST / pressrelations.de

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